Mittwoch, 19. Dezember 2018

dienstag 18.12.2018 - adventsfenster

das frühe aufstehen mit kai und die darum lange verweildauer am frühstückstisch in der küche habe ich zum weihnachtskartenschreiben genutzt. momentan mache ich das lieber in aller ruhe morgens als abends, wenn alle paar zeilen ein anderer durchs zimmer rennt.

die karten habe ich dann adressiert und frankiert in meiner tasche vergessen, weil ich quasi mit wehenden fahnen in richtung bauernhof aufbrechen musste um wenigstens innerhalb des akademischen viertels verspätung zum gemüseeinpacken dort anzukommen.

gemüseeinpacken wegen frost heute mal wieder im alten gemüsekeller anstatt im ebenerdigen packraum und das letzte mal vor weihnachten. viel wurzelgemüse im korb, und nur wenig salat, was die körbe recht schwer macht. mit diesem letzten dienst für das jahr 2018 haben wir eine punktlandung in sachen zu leistender einsätze gelandet, das erste mal seit 2014 also nicht mehr gemacht als unbedingt notwendig. mit dem gemüsebauern noch kaffee getrunken, dabei über das verschwinden lokaler/regionaler einkaufsmöglichkeiten geredet, während gleichzeitig bei den grossverteilern produkte, die aus der region sind, boomen. wir sind einfach froh, dass wir beinahe unseren ganzen gemüsebedarf, sowie einen teil des fleischbedarfs quasi vor ort decken können. der geisshof und seien bewirtschafter sind aus unserem leben nicht mehr wegzudenken.

wegen des kaffeetrinkens dann so spät zur verteilfahrt aufgebrochen, dass ich zuletzt wieder mit einer viertelstunde verspätung bei der freundin zum mittagessen eintraf. für die tochter und mich war es ein festmahl, es gab ein hähnchen für uns vier mittagessende, dazu salat, kartoffeln, zucchetti. ich weiss nicht, ob wir das mit dem festmahl vielleicht ein bisschen zu sehr betont haben. zuhause haben wir die tochter und ich uns dann darüber ausgetauscht, wie sehr fleisch mittlerweile ein eher aussergewöhnlicher bestandteil unserer ernährung geworden ist, dass es ein essen gleich zum festessen werden lässt, wenn es bestandteil ist.

zuhause geduscht, dann einen teig für guetsli für den abend gemacht und gebacken. noch eine matherunde mit der tochter, die alle aufgaben rund um steigungen und geraden jetzt beherrscht. geübt hat sie auch genug. jetzt muss sie nur noch ein bisschen glück haben und die aufgaben gleich verstehen.

am abend kommen kai und der älteste sohn früher und wir bereiten sehr gemütlich das adventsfenster vor, mit apfelpunsch, auf wunsch mit schuss, süssen und salzigen knabbereien. und kerzen überall am unteren gartensitzplatz.


das ist unser aktuelles fenster - ganz anders als das vor 2 jahren.


aber es war wieder schön, spontan mit den nachbarn zusammenzustehen und am feuer bei apfelpunsch ein bisschen zu reden. vielleicht machen wir das ja mal wieder.

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