Samstag, 30. Januar 2010

eisspiel

es schneit, es taut, es friert.
immer noch wirklich winterliches wetter, morgen geht es nun wirklich richtung berge.
fast alles ist eingepackt und ich kann mich wieder freuen...
die letzten tage bevor ich an den ballenberg fahre und in der welt des filzbildungsgangs versinke, sind immer die schlimmsten. zum einen muss zuhause alles gut organisiert sein, und zum anderen muss ich darüber nachdenken, was ich alles einpacken soll. da ich sowieso nicht mehr gerne packe, seit ich anstatt ein bisschen wäsche in einen rucksack zu stopfen den halben haushalt zügeln muss (was wohl mit kindern nicht anders geht), habe ich auch meistens wenig lust meine sachen herauszusuchen. mit den filzsachen geht das ja gerade noch so, aber kleider... essen ... schuhe... - alles ganz schlimm.
bevor ich mich dadran wage, mache ich jetzt erstmal noch ein bisschen pause.

Donnerstag, 28. Januar 2010

Mittwoch, 27. Januar 2010

mitte der woche

sie läuft dann doch ganz gut, diese woche:
kai hat jeden abend viel zu erzählen von neuen eindrücken und steckt wohl schon ziemlich mittendrin in seiner neuen aufgabe.
womit ich schon ein wenig entspannter in richtung meiner kommenden ballenberg-woche schauen kann...

am montag habe ich mich gleich in die filzerei gestürzt und zwei bestellte sitzfilze angefangen, die aber leider noch nicht ganz fertig sind - egal, sie müssen erst zum wochenende fertig sein.

gestern hatte ich noch drei frauen zum filzen hier zuhause, und es sind drei paar leichte, feine handstulpen entstanden - womit ein weiterer meilenstein abgehakt wäre für diese woche.

heute waren die beiden kinder, die hier im ort zur schule gehen, zuhause; kai hat den grossen und sich selber losgeschickt und wir drei durften ausschlafen - was vor allem mir gutgetan hat, denn der filzabend war wieder einmal lang und anstrengend... und entsprechend dem motto "schulfrei" haben wir es dann den ganzen tag über nicht so streng genommen, waren in der stadt, haben in der küche gewurstelt - aber auch für die anstehenden prüfungen geübt...

nachdem das filzzeug nicht mehr wirklich hier gebraucht wird, heisst es nun allmählich ans einpacken und ans planen für die nächste woche denken...

... wohin allerdings die liste wieder verschwunden ist, wüsste ich jetzt auch gerne mal.

Montag, 25. Januar 2010

montagmorgen

alle fort. ich sitze so am schreibtisch und mache eine liste aller sachen, die diese woche erledigt werden wollen: eine woche bis ballenberg, zwei wochen bis sportferien.
dabei höre ich das lied, das frau jette freundlicherweise mir heute morgen schenkt.
und schaue dem schnee und den meisen im apfelbaum zu, die wohl hunger haben.
und bin gespannt, was dieser tag, diese woche bringen mag.


Samstag, 23. Januar 2010

unterwegs in zürich



waren wir heute den ganzen nachmittag mit unserem besuch. sogar das wetter hat mitgespielt, und es war ein wirklich gelungener rundgang. unser weg führte uns von der sukkulentensammlung über den bürkliplatz zum grossmünster, von dort weiter durchs niederdorf, über die limmat an die schipfe, über den berg zurück an den paradeplatz und wieder zurück zur sukkulentensammlung. die gäste waren begeistert und wir ein wenig stolz, dass wir soviel zeigen können, obwohl wir uns doch auch noch weitgehend als gäste fühlen...

mich begleiteten zusätzlich meine neuen schuhe von hier.

Donnerstag, 21. Januar 2010

experiment, quadratisch

die quadrate haben es mir angetan. neulich auf einer designmesse habe ich mal wieder einen von diesen geldbeuteln gesehen. früher waren die ja meistens aus leder - der, den ich sah, war jedenfalls aus irgendsoeinem plastikzeug. und dann hat mich der gedanke nicht mehr losgelassen, ob man das auch aus filz machen kann.

die antwort sieht man im bild: man kann.

ich verrate ihnen jetzt aber nicht wie. weil ich am schluss das ding böse zurechtfummeln musste. und weil ich mindestens noch zwei anläufe brauche, bis es eine sinnvolle, nachbaubare anleitung gibt. aber ich bleib dran.

Dienstag, 19. Januar 2010

und es kam noch schlimmer...

hier sieht man nämlich nur die bücher, bei denen sowieso klar war, dass sie bleiben dürfen. und das schon umgestellte sofa. der umzug der kompletten unterhaltungselektronik war auch einfacher als gedacht. nur das regal mit den ohnehin schon ungeliebten eher informativen inhalten, das brachte mich dann an den rand der verzweiflung. aber: ich habe weggeworfen, und kai auch. viel. eine überquellenden waschkorb voll papier. und sicher ein regalbrett voller bücher. wir haben jetzt für unsere verhältnisse platz. das heisst, man kann alle bücher ins regal stellen (und für den unwahrscheinlichen fall, dass wir noch eins kaufen sollten, bringen wir das auch noch unter). wie es bei den cds aussieht, kann ich nicht sagen. kai ist nämlich nach diesem kraftakt tatsächlich noch zum sport aufgebrochen.
ich könnte jetzt noch unterlagen über den geschichtsunterricht sortieren, oder landkarten oder die ausgemusterten lifestylemagazine nach rezepten durchsuchen. oder einfach ein glas rotwein trinken und die beine hochlegen.

(ach, erwähnte ich schon, dass wir heute das grosse wohnzimmer umräumen wollten?)

Montag, 18. Januar 2010

ungewöhnlicher wochenanfang


heute morgen war ich schon zusammen mit kai einen kilometer schwimmen. für uns beide ein ungewöhnlicher wochenstart. aber schön. meine modularbeit haben wir anschliessend dann auch noch zur post gebracht, die kommende woche ist also wirklich für uns beide wie ferien. ein bisschen arbeit habe wir uns auch vorgenommen, morgen soll das wohnzimmer umgestellt werden, und einen tag werden wir wohl noch brauchen um unsere neuen schuhe in deutschland abzuholen.
heute mittag habe ich frei - und werde etwas völlig unbrauchbares filzen. ein experiment. mach ich gerne, solche experimente.

(oben: hut nummer drei)

Sonntag, 17. Januar 2010

hüte fotografieren


die vorletzte hürde meiner modularbeit ist genommen, die hüte sind fotografiert. jetzt noch alles zusammenbasteln, ausdrucken, zeichnungen machen, heften, abschicken.

Samstag, 16. Januar 2010

schon wieder so viel passiert


gestern der abschied für kai von seiner alten arbeit,

heute, zwei wochen vor dem nächsten filzmodul, schon ein hineinschnuppern in das kommende. besuch der ausstellung "kleid im kontext" im gewerbemuseum winterhur. schön wieder mit den filzfrauen zusammenzukommen. intensiv die eindrücke aus der ausstellung. und ein bisschen ehrfurchteinflössend.


kleider, die nicht einfach nur kleider sind, sondern jedes für sich eine skulptur, eine geschichte. die die idee von kleidung repräsentieren. oder einfach nur sind, für sich. jedes spricht mit einer ganz klaren sprache.

wird das auch der anspruch an uns sein im kommenden (bekleidungs-) modul? oder wird es genügen eine brauchbares kleidungsstück herzustellen (auch schon schwierig genug)?
in jedem fall ist es das modul, in das ich mit den gemischtesten gefühlen gehe. eine herausforderung, aber auch eine hürde.



Mittwoch, 13. Januar 2010

der schnee verschwindet

zusehends. um halb vier ist der schneefall in regen übergegangen. aber davor waren wir noch zwei stunden schlittenfahren. bloss blöd, dass die kindergärtnerin das programm "schneemann bauen" erst für morgen eingeplant hatte...

Montag, 11. Januar 2010

filzkurse im januar und märz

zwei verschiedene kurse habe ich heute neu geplant und mache jetzt auch hier werbung dafür:


Filzen im Januar: Handstulpen für Erwachsene

Für warme Hände an kalten Tagen oder einfach nur als modisches Accessoire filzen wir aus feinem Merinokammzug einfache, elegante Handstulpen und geben Ihnen den besonderen Pfiff mit Edelhaaren oder Seidenfasern.

Ein Abend, 19.00 Uhr bis ca. 23 Uhr
Termin: Dienstag 26. Januar 2010
Kursort wird nach Teilnehmerzahl festgelegt (auf jeden Fall aber innerhalb Ennetbadens).
Anmeldeschluss: 23. Januar 2010
Kosten: 50 Franken inklusive Material für ein Paar Handstulpen.


Filzen in März: Sitzkissen

Im März wird es Zeit, wieder mehr nach draussen zu gehen, trotzdem ist es manchmal noch zu kalt, um sich an einem schönen Platz auszuruhen.
Deshalb filzen wir einen Sitzfilz (ca. 40 x 40 cm) aus naturfarbener Schafwolle, nach Wunsch kann er mit bunter oder naturfarbener Wolle gemustert werden. Wir verwenden für diesen Filz Wolle von seltenen, alten Schafrassen aus der Schweiz, die überwiegend vom Archehof in Spreitenbach stammt.

Ein Nachmittag, 13.30 Uhr bis 17.30 Uhr mit Zvieri-Pause, Termin: 13. März 2010
Kursort: Höhtalstrasse 75, 5408 Ennetbaden, Anmeldeschluss: 3. März 2010
Kosten: 40 Franken plus Material von ca. 10-15 Franken pro Sitzfilz.

Dieser Kurs ist auch geeignet für Tandem-Filzen: Mutter/Vater und Tochter/Sohn filzen gemeinsam eines oder zwei Kissen. Für ein eigenes Kissen sollte das Kind mindestens 8 Jahre alt sein. Kurspreis für 1 Elternteil mit 1 Kind: 50 Franken.

Sonntag, 10. Januar 2010

zum ersten mal

in diesem jahr auf den skiern.

alle, auch die bohne dabei - die hat wirklich biss, bis viertel vor drei skigefahren am übungslift und dann noch mit dem schlitten weiter...

das wetter traumhaft, der schnee zwar nicht viel, aber ganz frisch und gut. und malerisch in den bäumen.

Samstag, 9. Januar 2010

beim blaugelben schweden

hab ich mich gestern erst sehr gefreut (weil ich ein weisses billyregal für die hälfte in der fundgrube gefunden hatte) und dann ziemlich geflucht (denn ich musste beim kundenservice mit einigermassen untauglichem werkzeug - kein richtig grosser schraubenzieher... - das regal zerlegen und weiss eigentlich, dass billy, einmal zusammengebaut, nicht mehr demontiert werden will).
mit dem aufbau gings zuhause dann dafür ziemlich fix und erst als drei kinder mich zu beraten versuchten, wie ich meine sachen in dieses neue regal einräumen soll, war ich dann am ende meiner nerven angelangt. nach dem abendessen habe ich es dann aber doch noch geschafft...
fazit: kein wirklicher raumgewinn, aber ich komm jetzt wenigstens an alle kisten und ordner dran, es sieht wesentlich besser aus und ein bisschen ausstellungsfläche ist dann doch abgefallen...
und die arbeitszimmerhälfte des spiel/arbeitszimmers hat sich wie von selbst aufgeräumt.

heute morgen dann: demontieren des weihnachtsbaumes (der grosse wollte weihnachtsbaumweitwurf üben...) und allgemeines entweihnachten der restlichen zimmer. war jetzt noch blieb: weihnachtskarten und das.

am nachmittag: verspeisen des apfelkuchens, den der mittlere gebacken hat, anschliessend gemeinsames entspannen vor diversen medien (auch bücher sind medien !!! oder was dachten sie schon wieder?) dann grosse kocherei: ungarisches gulasch (mist, das tschechische gulas-gewürz ist alle, wer kommt als nächstes nach tschechien und kann uns welches mitbringen?) und böhmische knödel, sind demnächst fertig!

Freitag, 8. Januar 2010

schnee

aber noch lange kein schneechaos.
auch nicht wirklich viel schnee, aber vielleicht kommt ja noch was. dabei aber so richtig eklig kalt, nur drei grad minus zwar, aber mit wüstem ostwind (bise).

die aufräumungsarbeiten schreiten langsamer voran als gedacht, immerhin steht jetzt das regal schon mal wieder im bad. und die wohnung ist im wesentlichen entweihnachtet, nur der baum steht noch (der kam ja auch als letztes dazu). blöderweise habe ich es mal wieder geschafft, so halb krank zu werden...

Dienstag, 5. Januar 2010

tag zwei

der neues jahr - neue ordnung aktion.

heute: bad gründlich reinigen und dabei auch das regal blau streichen, was ich tatsächlich im letzten januar machen wollte. katastrophe des tages: farbdose komplett umgekippt (nicht nur so zur seite, nee, richtig mit öffnung nach unten), glücklicherweise im keller, also schnell die farbe vom boden aufs holz geschmiert. momentan trocknet alles, auch der fleck, denn auf dem betonboden im keller geht der wohl eh nicht weg. morgen mach ich pause. wenn das regal bis heute abend trocken ist...

es war nicht trocken...

Montag, 4. Januar 2010

alltag

der montag ist ohnehin bei uns immer ein recht intensiver tag - heute haben alle wieder begonnen.

der grosse und der mittlere mussten schon früh in die schule und die tochter hatte den ehrgeiz, die erste im kindergarten zu sein. kai musste vor der arbeit erst noch zum zahnarzt und ich habe aus dem verkorksten januar vom letzten jahr gelernt, dass ich gleich anfangen muss, falls ich wirklich im neuen jahr anfangen will aufzuräumen.

die ferien haben wir diesmal wirklich zum nichtstun oder zum draussensein genutzt, also hat das haus ohnehin eine grundreinigung nötig, da darfs auch gleich mal ein bisschen gründlicher sein. also: erstmal alle betten bezogen (die jungs haben ihre zimmer vor heiligabend noch aufgeräumt und juhuu, das chaos ist noch nicht wieder eingezogen!), und dann mal gründlich durchs schlafzimmer, so mit alles abziehen und waschen, das kalte wetter stört da nicht, wir haben ja einen wäschetrockner. ---- gehabt, denn der ist prompt kaputt gegangen. wahrscheinlich weil ich ihn sonst nie brauche... beleidigte leberwurscht.

sonntag



gestern losgefahren um den schnee zu suchen, fündig geworden etwas oberhalb muri am flugplatz buttwil:

schnee mit bart
,

sagt die jüngste. und hatte dann doch nicht so richtig den schneid zum schlittenfahren am unbekannten hang, obwohl sie so lange durch den nur mässig beschneiten wald gelaufen war, nur gelockt mit dem versprechen, dass es nachher bergab geht, auf dem schlitten.

(bei diesem post ist irgendwie etwas durcheinandergeraten, eigentlich sollte es ein doppelpost sonntag/alltag werden, ich sehe mich jetzt zu einer korrektur genötigt...)

Freitag, 1. Januar 2010

schon wieder mitten drin


ohne gute vorsätze und mit mässiger aufregung in das neue jahr gestartet, habe ich heute schon die ersten beiden seiten meiner dokumentation zur modularbeit fertiggestellt. vielleicht schaffe ich in 2010, was in 2009 liegen geblieben ist...

Donnerstag, 31. Dezember 2009

ferien halt

auch wir sind ohne schule und geregelte arbeit nicht in der lage, unserem tag struktur zu geben. es fängt schon beim aufstehen an, so in etwa zwei stunden nach der normalen aufstehzeit, es dürfen aber auch gerne drei werden. was wir also am vormittag erledigen wollten, kann frühestens über mittag passieren, der nachmittag ist auch viel zu schnell rum und am abend stehen zwei langzeitspiele von unterm weihnachtsbaum zur verfügung... da wirds dann natürlich wieder spät.

eigentlich wollte ich noch die erfolgsgeschichte unseres sozial-nichtmonetären adventskalenders bloggen, und fotos von den gefilzten sachen zeigen, die jetzt auch alle schon ausgepackt sind - dabei musste ich natürlich feststellen, dass ich wieder mal nicht alles fotografiert habe, das wetter war aber auch viel zu schlecht.

heute ist auch nicht der tag um solches nachzuholen, obwohl wir es immerhin geschafft haben, nur zwei stunden weiterzuschlafen, die kindelein mit skisachen aus dem archiv zu bestücken und alle ausser mir jetzt auf den weg zum sportgeschäft sind, um skier und skistiefel aufeinander abstimmen zu lassen und dem gerät eventuell ein wenig service zu gönnen.

für die grosse silvesterparty haben wir auch schon eingekauft, sie findet in diesem jahr unter dem motto "selbstgenügsamkeit" statt. auf die vorspeise verzichten wir, sonst sind wir nachher wieder satt (sagt der mittlere), zum hauptgang gibt es gewünschte hühnerbeine mit rosmarin zum abnagen und zum dessert zaubert der grosse sein beliebtes mandarineneis, ganz ohne eismaschine. feuerwerk kommt ebenfalls aus dem archiv, der grosse hat grosse sparziele, die durch den erwerb von raketen (glücklicherweise) eventuell in gefahr kämen und der mittlere wollte ohne teilhaber auch kein geld ausgeben.

ich sollte eigentlich, statt hier zu hocken und zu schreiben, eine runde durchs haus und ein wenig ordnung machen, deshalb wünsche ich nun einen guten rutsch und mache mich mal an die arbeit.

Freitag, 25. Dezember 2009

ein jahr in bildern (teil 2)

wie schon im vergangenen jahr - ein jahresrückblick in bildern und worten:

den jahreswechsel verbringen wir mit freunden und trotz ziemlich niedriger temperaturen überwiegend draussen und starten dann durch verschiedene husten-schnupfen-fieber-ausfälle sehr verhalten in den januar des neuen jahres, der eigentlich als entrümpelungsmonat gedacht war. mir läuft ein spinnrad zu, mein blog bekommt ein neues farbdesign und zwischen all dem kommt filzmässig nicht mehr viel zustande vor den skiferien.

im februar sind alle fit und das ist auch gut so, denn nun ist eine woche skifahren angesagt - die grosseltern begleiten uns und so können alle kinder in die skischule gehen und trotzdem kommen wir noch zum skifahren. um wieder in die gänge zu kommen, was die modularbeit fürs zweite modul der filzausbildung angeht, beschäftige ich mich ausführlich mit farbenlehre und entwickle von da aus allmählich ein konzept, nach dem ich vorgehen will. ich filze viele muster, zwei schöne kissen als geschenke für zwei männer, die heiraten und nehme ganz spontan an einer filzkunstaktion teil: ein blatt aus meiner werkstatt geht nach amerika an einen baum voll textiler blätter. gegen ende des monats feiern wir hochzeit, kinderfasnacht und einen 10. geburtstag.

im märz vernachlässige ich ein wenig meinen blog, es schneit immer wieder einmal und wir reisen viel herum: beeindruckend auch beim zweiten/dritten mal das sensorium in rütihubelbad. die jüngste lernt ganz schnell radfahren, der garten überrascht uns auch in diesem jahr wieder einmal nach dem langen winter und die arbeit an der modularbeit schreitet beharrlich voran - auch wenn ich bald schon von den doch recht herbstlichen hagebutten die nase voll habe...

wir feiern im april zuerst kais geburtstag und dann ostern, sind wieder viel unterwegs, diesmal aber vorwiegend zu fuss oder mit dem fahrrad und die modularbeit wird fertig. ausserdem entsteht ein beitrag zum sechsten feltalong. ganz zum ende des monats erwischt nummer drei dann noch die windpocken.

der mai bringt schnell erste warme tage und durch die windpocken zuhause gehalten, machen wir viele schöne dinge. ich reise zwischendurch zur abschlussausstellung der kurse 6/7 an den ballenberg und bin ... weniger beeindruckt als ich dachte: ich weiss jetzt, das kann ich schaffen. der garten blüht, wir verbringen erste tage draussen und verlängern zum ersten mal in diesem jahr den gartentag in den abend hinein. in zug sitzen wir schon in der badi beim eisessen und hätten gerne die badehosen dabei. zum verlängerten auffahrtwochenende reist die ganze familie ins berner oberland, nur ich bleibe noch eine woche zum dritten modul der filzausbildung: spielobjekte!!!
anfangs juni gibt es zunächst noch viel zu berichten von den vergangenen tagen am ballenberg, allerhand spielobjekte wollen gezeigt werden und ich mache mich auch gleich daran, weiterzufilzen, teilweise mit tatkräftiger unterstützung von kindern und freunden... das leben verlagert sich nach draussen in den garten, trotzdem besuchen wir zwei ausstellungen: eine über die textildruckerei in suhr, die andere über zeit im stapferhaus in lenzburg. alice erlebt eine spannende zeit: johannisfest in der spielgruppe und aufnahme in den kindergarten in einer woche. karl nimmt am solarmobilrennen teil und gewinnt... einen designpreis. erste versuche im geocaching verlaufen wenig erfreulich.

juli: endlich ferien und für johannes zugleich der abschied von der primarschule. zum ferienauftakt gibt es ein schachturnier im wohnquartier, das aber nur mässig erfolgreich ist. wir reisen zu den grosseltern und besuchen bei regen die gartenschau. dann hat auch kai endlich ferien und wir machen uns auf ins jura: hier probieren wir ein neues outdoor-hobby aus und gehen zum ersten mal mit gps auf geocache-suche ... alles nicht so einfach, aber wir bleiben dran und schaffen beinahe den ersten schlusscache. zurück zu hause feiert der grosse den zwölften, oma und opa kommen zu besuch, das verkehrshaus will erkundet werden und ganz zum ende des monats zieht ein katzenkind bei uns ein: anakin.

der august ist zwar nicht so richtig heiss, trotzdem verbringen wir noch einige tage in der badi, bevor die schule und (zum ersten mal für die kleine bohne) der kindergarten losgehen. unterbrochen von einem schönen himmelfahrtsfest und der fahrt zum geburtstag des grossvaters braucht es den ganzen restlichen august bis sich alle mit der jeweils neuen schulsituation zurechtgefunden haben und auch ich einen rythmus habe: die arbeit an der nächsten modularbeit geht trotzdem gut voran.

im september weiss ich endlich, wohin die modularbeit führen soll, das spielen hat ein ende, jetzt wird gearbeitet und bald schon ist das namenlose spieldingens fertig. die ferien rücken näher und johannes feiert endlich mit allen jungs aus seiner klasse seinen 12. geburtstag nach. nach einem filzabend mit den eltern der waldspielgruppe heisst es packen und schon nehmen wir den flieger nach berlin um dort ein paar spannende tage zu erleben.

der oktober wird der monat der listen: nach berlin gibt es viel hin und her mit urlaubenden kindern, zahnarztbesuchen, filzkursen und schon muss ich listen schreiben für eine woche ballenberg. leider feiert während ich weg bin nicht nur die kleinste den fünften geburtstag, sondern katerchen anakin verlässt und nach einer unsanften begegnung mit einem auto viel zu früh. zurück zu hause kann ich dank des guten oktoberwetters den garten aufräumen und pläne für die umgestaltung der wildnis schmieden. schnell finde ich eine inspirationsquelle für die nächste modularbeit und die filzarbeit kann ohne grosse pause weitergehen.

der november beginnt mit räbeliechtli-umzug und kindergeburtstagsfeier. ich gebe mir mühe regional und saisonal zu kochen und stosse auf mal mehr mal weniger begeisterung, es wird nicht nur viel gefilzt und zwar auch schon bestellte und nicht bestellte geschenke, sondern wir gehen die rodung der wildnis an, feiern meinen geburtstag und versuchen uns, trotz immer noch sehr mildem wetter auf den advent einzustimmen: engel und mehrere gute adventsideen werden geboren. am ersten adventswochenende besuchen wir stuttgart und alte freunde in göppingen.



gleich zwei adventskalender starten am 1.dezember: die buben stellen jeden tag einen trickfilm in ihrem blog vor und wir als familie adventen in diesem jahr sozial-nichtmonetär: ein gelungenes experiment. weiterhin bleibt es sehr mild und wir haben alle mühe in adventsstimmung zu kommen, auch weil der grosse noch zusätzlich für die schule hart arbeiten muss. und trotzdem die zäller wiehnacht jetzt zuerst mit den proben, dann mit den aufführungen die wochenenden und bald auch die abende dominiert. gefilzt werden fast nur noch geschenke, ausserdem guetsle gebacken und auch nähmaschine und werkbank haben geheimnisvolle einsätze...

Donnerstag, 24. Dezember 2009

frohe weihnachten!



die runde durch die blogs mit etwas persönlicheren weihnachtswünschen muss heute leider ausfallen... alle männer machen sich momentan auf den weg zum weihnachtsspiel, die jungs zum schminken und anschliessend spielen, und kai um plätze für uns zu besetzen. (ich wünschte mir ein weniger medienwirksames, dafür vielleicht familienfreundlicheres weihnachtsspiel) ich werde die weihnachtsfiebrige bohne hier noch eine halbe stunde bespassen und dann nachkommen, denn eine halbe stunde vor aufführungsbeginn geht angeblich nix mehr in der kirche.

deshalb wünsche ich auf diesem weg allen, die hier öfter oder nur zufällig, begeistert oder entgeistert vorbeischauen ein ruhiges, besinnliches, und lustiges weihnachtsfest.

vor dem neuen jahr lesen wir uns sicher noch mal, ich bereite da gerade noch was vor.

allen, die sich für unseren weihnachtsbaum interessieren, sei dieser klick empfohlen.

Dienstag, 22. Dezember 2009

so geht das.


man nehme: reichlich schnee und eine prise erfindungsgabe, dazu einen pylon. nun fülle man den schnee in diesen pylon, in etwa so wie pudding in förmchen und pappe ihn auf das gartenmäuerle, sodann ziehe man den pylon sorgfältig wieder ab und ergänze weitere 4 pylonen.

wie die sich so geringelt haben? ich vermute mal, dass der schnee nicht ganz gleichmässig in den formen verteilt war, so dass er auf der einen seite stärker zusammensinken konnte als auf der anderen... erst recht als es gestern zu tauen anfing, was dann zu diesen lustigen formen geführt hat.

übrigens sind jetzt nur noch so unansehnliche häufchen auf der mauer übriggeblieben, auch die statik des iglus hat sich als mangelhaft erwiesen: die decke war heute morgen eingestürzt... so warm wie es jetzt ist, kann es getrost weihnachten werden.

edit: pylone sind diese plastikdinger, die immer dann auf der strasse rumstehen, wenn man aufpassen soll, die kinder sagen denen auch "döggel"... zur illustration: döggel als fasnachtsgewand..., auf wiki lese ich gerade, dass man die dinger auch lübecker hütchen nennt.

Montag, 21. Dezember 2009

und wie geht das?

schnee und ferien

sind die ideale kombination...
da es ja heute mittag schon vorbei sein soll damit, weil es wohl regnen wird, dürfen alle nach herzenslust raus in den schnee.
ich war mit der kleinsten schon eine stunde schlittenfahren, jetzt hat mich der grosse abgelöst und ist mit ihr an den grossen schlittenhang gegangen. dafür müssen die beiden sich erst vom bauern, dem die wiese gehört, die erlaubnis holen... mal sehen, ob sie in diesem jahr wieder gegeben wird.
die jungs haben mehr oder weniger gemeinsam einen berg schnee für ein iglu aufgetürmt. problem: wir haben nicht genug schneeschaufeln, so dass es laufend streit gibt. momentan schmollt das mittlere kind in seinem zimmer, aber lange dauert das hoffentlich nicht.


ich werde das schmollende kind jetzt ignorieren und die letzten kleinigkeiten für den gabentisch zaubern: lemoncurd, zitronenkekse.

14.25 Uhr: der schneehaufen ist wenn möglich noch grösser geworden, mit türe und fenster auch schon ein iglu im rohbau. nach einer kleinen pause zum essen und trinken sind alle wieder draussen. lemon-curd und zitronenkekse sind fertig. die kinder werden wohl erst endgültig wieder reinkommen, wenn der letzte rest schnee weggeschmolzen ist, dann allerdings wird auch das letzte wintertaugliche kleidungsstück durchnässt sein. also mach ich jetzt pause und kümmere mich später um das nasse chaos im flur...iglu fertig! so gegen halb vier.

korrektur: immer noch nicht fertig, aber: bauarbeiten momentan eingestellt.

Sonntag, 20. Dezember 2009

eislaterne auch fertig

ein luftballon ist leider geplatzt. so dass es nur eine eislaterne gegeben hat. die eisscheibe ist auch nicht so toll geworden, weil es drauf geschneit hat - jetzt ist sie leider garnicht durchsichtig und glitzert auch nicht so recht. deshalb auch kein foto. und morgen soll es warm werden - schade um die schöne pracht...

Samstag, 19. Dezember 2009

weihnachtshut fertig


garnicht so einfach, sich im schlecht beleuchteten flur selber zu fotografieren und zwar auch noch so, dass man den hut auch mal von hinten-oben sehen kann.

Freitag, 18. Dezember 2009

noch nicht ganz fertig

zuerst ein meer von roter wolle.

form und farbe stimmen schon.
und die details.
die falten und hubbel müssen noch raus. und die form muss noch ein bisschen definitiver werden.
übrigens: beret,nicht zwiebelhut.

Donnerstag, 17. Dezember 2009

weihnachtshut

die tatsache, dass ich am stück vier weihnachtskarten geschrieben habe, sobald hier alle aus dem haus waren, hat mich wahrscheinlich übermütig werden lassen.
jetzt wo alle geschenke gefilzt, fast alles fertig gebastelt, ja sogar schon fast ... alle weihnachtskarten geschrieben sind, werde ich mir doch wohl noch einen weihnachtshut filzen können? einerseits gibt es da nämlich diesen lieblingsschal, der zu keiner kopfbedeckung recht passen will, andererseits meine vorliebe für rote schuhe. ich habe schwarze, grüne, braune mützen und einen roten filzhut (vor ewigen zeiten gekauft), der mir zu klein ist. zum roten filzhut habe ich irgendwann mal den schal gekauft. nur passt der filzhut wirklich nicht, wahrscheinlich hat der zum letzen mal gepasst, als ich noch ganz kurze haare hatte.
ich hab auch ne idee, wie mein neuer hut aussehen soll, äh, wahrscheinlich eher zwei...

einer wirds, morgen.

jetzt muss ich erst mal den ersten diener und den hirten mit einem vorgezogenen abendessen beglücken (waffeln), denn um 17.15 bzw. 17.30 müssen sich die beiden zum schminken einfinden... weihnachtsspiel als medienspektakel, gestern sogar im fernsehen. da haben alice und ich glück, dass wir heute zur generalprobe gehen dürfen und zuschauen...