Montag, 7. Januar 2019

6.januar 2019 - entweihnachten

habe ich tatsächlich am samstag zu erwähnen vergessen, dass wir schon mit schnee aufgewacht sind und es den vormittag über munter weitergeschneit hat? allerdings wurde es den tag über auch immer wärmer, so dass der schnee immer pflotschiger wurde und niemand mehr so recht lust auf schneespaziergang hatte. 

am sonntagmorgen hatte es immer noch schneereste vor der haustüre, aber es regnete eindeutig. kein wunder also, dass kein kind uns begleiten wollte, als wir uns zum brugger berg aufmachten. draussen war es dann nur halb so schlimm und wir machten eine schöne grosse runde von der kaserne zuerst über das forsthaus und dann zum aussichtspunkt am wasserschloss. und obwohl es am sonntag wirklich nass war, kann man an den offen liegenden kiesbänken im fluss ganz gut sehen, dass es in den aargauer flüssen noch immer wenig wasser hat. 

wasserschloss bei turgi, vorne die aare, im hintergrund die limmat, der zufluss der reuss liegt weiter rechts ausserhalb des bildes. 
zuhause gab es die reste des dreikönigskuchens - hier haben die tochter und ich wohl eine neue tradition eingeführt, indem wir einfach alle unsere gesammelten könige in den kuchen verbacken haben, so dass (fast) jede und jeder einmal könig werden konnte.  wir haben sogar eine königin in der sammlung, woher die wohl kommt?
drei kerzen am weihnachtsbaum durften noch fast ausbrennen, dann ging es ihm an den kragen. innerhalb einer halben stunde war beinahe die ganze weihnachtsdeko verschwunden. so eilig hatte es kai mit dem aufräumen der weihnachtskisten, dass beinahe die heiligen drei könige den anschluss an die auf den dachboden wandernde krippe verpasst hätten. ein bisschen was an deko darf noch bleiben, da halte ich es mit astrid. andererseits ist es auch schön, den  sessel im esszimmer zurück zu haben.
so schön, dass ich endlich, nach mehr als einem jahr pause, das spinnrad ausgepackt habe und mit dem spinnen des geschenkten faserpakets vom sommer 2016 begonnen habe.
zum abendessen machte kai pizza, auch damit der alltag wieder zurück kehren kann.
der tatort war eine weitere enttäuschung, nach der merkwürdigen episode mit den für den zuschauer nicht ohne weiteres erkennbaren zeitebenen am sonntag vor weihnachten gab es diesmal so eine art doppelte realität. konnte man ahnen, war aber filmisch eher so umgesetzt, dass man als zuschauer schon wieder in die irre geführt wurde. baah. danach gleich ins bett. 

Kommentare:

  1. Über den Begriff entweihnachten habe ich mich neulich schon in einem anderen Blog amüsiert ;O). Auch ich habe alles wieder in Kartons verstaut, nur meine Sterne dürfen draussen und drinnen noch eine Weile leuchten.
    Lieben Inselgruß
    Kerdstin

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  2. das ist bei uns schon lange in den allgemeinen sprachgebrauch übergegangen, lustig, ich musste grade mal nachschauen, ich hab auch fast jedes jahr darüber im blog geschrieben! dafür noch nie vom entostern, wär ja auch mal was! liebe grüsse auf die insel! stefanie.

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