Donnerstag, 10. Januar 2019

9.januar 2019 - mein wort für 2019

wieder nach frühstück und blogrunde zu fuss in die werkstatt, wieder an den vorfilzen weitergearbeitet, auf dem nachhauseweg wieder der umweg über die stadt zum einkaufen, den nachmittag mit post und ordnungmachen in der waschküche verbracht, zum abendessen ein improvisiertes indisches menu mit reis, linsendal, gebratenem gemüse und pouletbrust gekocht. am besten koche ich - und ich behaupte das jetzt einfach mal so - wenn ich mit dem koche, was da ist.  (einkaufen übrigens wegen erkältungstee)

der grosse sohn hat der tochter wie versprochen die haare geschnitten, was ziemlich gut gelungen zu sein scheint.

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zu einem experiment wollte ich gerne noch etwas schreiben, der text waberte auch schon halbfertig durch mein hirn, jetzt kann ich nur momentan den anfang nicht mehr finden, ohne mich in erklärungen zu verheddern.

versuche ich es also mal damit einfach anzufangen.

ich habe mir für das jahr 2019 ein wort gesucht. das habe ich schon einmal gemacht, wenn mich nicht alles täuscht, anfang 2016. ein solches wort soll sozusagen die guten vorsätze fürs neue jahr ersetzen, anstatt sich also vorzunehmen, etwas ab dem neuen jahr zu tun oder nicht zu tun, lässt man das wort "wirken".

mein wort, das ich in fünf abenden mit hilfe dieser anleitung* gefunden habe, ist sammlung.

leider kann ich mich nicht mehr an das wort für 2016 erinnern und weiss insofern auch nicht, ob es gewirkt hat. das feine an der idee mit dem wort ist, dass man sich damit beschäftigt, was man vom neuen jahr oder einem anderen beliebigen vor einem liegenden zeitabschnitt erwartet, womit man sich beschäftigen will und womit vielleicht auch eher nicht. der nachteil ist, dass das ganze so ein bisschen esoterisch wirkt und ich es nur so halb ernst nehmen kann. sagen wir also, ich nehme es halb ernst und halb als ein spiel, das mir vielleicht neue ideen bringen kann. keinesfalls möchte ich aber menschen, die das voll und ganz ernst nehmen können, zu nahe treten, nur - ich kanns halt nicht. vielleicht will ich es auch nicht. 

museum der kulturen, basel

jetzt aber nochmal zu meinem wort - sammlung hat für mich zwei aspekte:
einerseits den aspekt des sich sammelns, also der gedanklichen konzentration auf etwas, oder des gedanklichen innehaltens - andererseits den der sammlung von dingen, ideen, fertigkeiten oder was auch immer man anhäufen kann oder in meinem fall angehäuft hat.

für das neue jahr wünsche ich mir, beide aspekte miteinander verbinden zu können, indem ich mich auf das konzentriere, was da ist. material, ideen**, fertigkeiten nutzen anstatt immer mehr haben zu wollen.


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*ich habe mich übrigens auch damit begonnen, das ebenfalls von susannah conway angebotene "unravel your year"-heft durchzuarbeiten. ich hatte zuerst etwas ähnliches auf deutsch, das mir aber deutlich weniger gut gefallen hat, und bin dann doch wieder auf das original gekommen. am irrwitzigsten finde ich das kapitel mit den tarot-karten. aber als spiel hat es etwas.

**naja, mit den ideen ist das so eine sache, die kommen halt manchmal einfach so vorbei. aber sie dann auch zu nutzen und nicht immer nach noch mehr anregung zu suchen, könnte auch schon mal was sein. 

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