Donnerstag, 7. Februar 2019

mittwoch, 6.2.2019 - wuselig

schon wieder so früh aufgestanden, um der tochter beim frühstück gesellschaft zu leisten. als sie im sechs das haus verlassen hat, sah ich aber keinen rechten grund wach zu bleiben (blogeintrag für den tag vorher schon fertig) und legte mich nochmal für eine stunde ins bett.
um sieben dann unter die dusche und anschliessend mit kai den tag abgestimmt. er arbeitete heute im homeoffice, ich in der werkstatt, so dass wir uns über mittag treffen wollten, aber kein passendes lokal fanden. das kleine café, in das ich gerne viel öfter gehen würde, hat jetzt nur noch von donnerstag bis sonntag geöffnet, es blieb also zum schluss nur wieder das hotelcafé, aber dazu später.

vor der werkstatt habe ich meinen nachbarn, den drummer, getroffen, der von seinen reisen zurück ist. das freut mich, wir wechseln immer ein paar worte wenn wir uns sehen. der anlass heute war allerdings nicht so lustig, denn im unterschied zu mir hatte er von dem ganzen storenmontagending nichts mitbekommen und war dementsprechend überrascht, dass die monteure an seine fenster wollten.
auch bei mir waren die storen noch nicht so ganz fertig montiert, irgendetwas musste noch bei geöffnetem fenster justiert werden. aber eine schöne farbe ist es geworden, "schweinchenrosa" sagte der jüngere monteur, ich würde "lachs" bevorzugen.
dann kam der andere nachbar, der gitarrenbauer (ja, ich bin da ein bisschen im musikerghetto gelandet, es gibt auch noch ein tonstudio und zwei jungs, die surfboards zu livemusik herstellen), und erklärte mir ebenfalls, dass er auch von der verwaltung nicht informiert worden wäre über die storen. pfft, ich wusste es ja auch erst seit donnerstag vergangene woche und gebracht hat es mir nichts, weil die monteure dann doch plötzlich vor der türe standen, aber ich frage mich jetzt schon, warum ich das mail bekommen habe und die anderen nicht?
naja, es war aber wieder mal so wie immer, dass es nur genug zu meckern geben muss, dann kommt man auch mal dazu, sich zu unterhalten. witzigerweise dann auch nicht nur über den beschwerdefall, sondern auch mal so ganz allgemein über das was man da so macht. und was einen sonst noch so beschäftig.
insgesamt ging die zeit bis zur mittagsverabredung also viel zu schnell rum und da ich bei meiner arbeit ein bisschen denken musste, konnte ich auch nicht parallel reden und arbeiten. also war ich um zwölf noch nirgends!

über mittag im hotelcafé war in ordnung, aber ausser kaffee gibt es dort wohl definitiv nichts mehr, die kuchentheke war so dunkel und leer, dass ich schon garnicht fragen musste, aber nicht mal ein keks oder ein stück schokolade zur tasse milchkaffee ist schon ungewöhnlich. immerhin war die gesellschaft nett!

danach dann wieder weitergearbeitet, bis das stück wenigstens fertig geflochten und ein wenig angefilzt war. und da der bus von der werkstatt direkt zum schwedischen möbelriesen fährt und ich noch ein paar dinge besorgen wollte, machte ich den umweg vor dem nachhausegehen. die rückfahrt dauerte statt der geplanten knappen halben stunde mehr als eine ganze und so kam ich eigentlich erst zum abendessen zuhause an.
zum znacht gab es zuckerhutsalat mit gefülltem tomme. wir planten noch die abfahrtszeit für den freitag, an dem wir in die berge fahren werden und schauten noch eine folge "die brücke" und anschliessend die tagesschau.
dann fiel mir noch die wollbestellung und das dringend notwendige schuheputzen ein, anschliessend durfte ich dann aber ins bett gehen.

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