Montag, 10. September 2018

tagebuchbloggen montag

ich hatte es mir ja schon länger mal vorgenommen, wieder regelmässiger hier zu schreiben, auch vielleicht mal direkt vom tag und nicht immer nur von tollen unternehmungen oder wenn sich grade eine blogaktion anbietet.
diese woche passt das ganz gut, denn erstens ist kai zu einem mundharmonikaworkshop unterwegs und da ich die aktuelle angefangen serie auf netflix (anne with an e) ohne ihn eh nicht weiterschauen will, habe ich abends genug zeit und zweitens stehen ein paar spannende unternehmungen auf dem plan für diese woche.
heute aber erst einmal ein ganz normaler arbeitstag. die tochter hatte früh schule, das heisst für mich aufstehen um halb sieben, frühstück mit tochter und mittlerem sohn und anschliessend einigermassen zügig in die werkstatt. heute musste ich meinen lastanhänger mitnehmen, denn übers wochenende hatten sich wieder eine ganze menge sachen angesammelt, die jetzt doch auch in die werkstatt umziehen dürfen (drei gefüllte arbeitsbücher mit skizzen und mehr oder weniger detaillierten dokumentationen zu alten projekten und eine kiste mit filzschals) und frisch gewaschene handtücher. nach den ferien fand ich es extrem miefig in meinem knapp 30 qm grossen raum und habe beschlossen die handtücher doch öfter zu waschen - und ausserdem der guten luft mit lavendel nachgeholfen. mal schauen ob es hilft, momentan kann man ja doch noch gut auch bei offenem fenster arbeiten.

da ich am mittwoch bereits für einen auftrag wolle gemischt und abgewogen, die passende schablone herausgesucht und sogar den arbeitsplatz vorbereitet hatte, konnte ich direkt mit dem auslegen und filzen einer laptoptasche beginnen. nebenbei hörte ich die neuesten folgen von servus.grüezi.hallo, dem transalpinen podcast von zeitonline und die lage der nation, einem politikpodcast aus berlin. wer mag, kann also ungefähr ausrechnen, wie lange die filzerei gedauert hat... es blieb jedenfalls (nach dem filzen und dem podcasthören) noch zeit, das stehengebliebene geschirr abzuspülen und ein wenig aufzuräumen, dann fuhr ich nach hause zur mittagspause mit der tochter.

zum mittagessen gab es reste von der vergangenen woche, neu kombiniert. nach dem essen brauche ich meist eine pause, heute habe ich aber zuerst noch die tomaten und anderen topfpflanzen gegossen, es ist doch  noch mal recht warm geworden und sie brauchen jetzt wieder mehr wasser. dann doch ein bisschen pause auf dem sofa mit zeitung, danach dann, weil ich endlich weiss, was ich für meinen workshop in soltau bekomme, die buchhaltung auf vordermann gebracht und festgestellt, dass ich insgesamt ganz zufrieden sein kann, wie es momentan mit der filzerei läuft.

und weil ich gerade eh am laptop sass, habe ich dann noch ein paar mails für die dorfweihnacht, den adventsmarkt im dorf, beantwortet. endlich hat doch noch jemand einen stand mit textilem angebot angemeldet! und was für schöne sachen!

anschliessend dann eine runde küchenaufräumen und grundsaubermachen, sinnvollerweise immer am montag, weil wir am wochenende schon am meisten kochen. zwischendurch kam zuerst die tochter auf dem weg zum coiffeur vorbei und dann überraschend der mittlere sohn nach hause. in zürich, wo er arbeitet, war heute knabenschiessen und er hatte einen halben tag frei. ich telefonierte noch mit meiner mutter, die körbeweise zwetschgen für mich entsteint und eingefroren hat, weil sie am erntesegen der ganzen familie teil hat und ich nicht. ich freue mich und habe ein bisschen ein schlechtes gewissen, weil sie mir recht viel arbeit mit den zwetschgen abgenommen hat. mittlerweile war der sohn dann bereit für eine runde mathematik, lineare optimierungen, wofür wir beide nur wenig begeisterung aufbringen können, am witzigsten sind noch die teilweise recht absurden aufgabenstellungen, die sich die mathelehrer da ausgedacht haben. aber wie meistens in mathe: wenn man mal den bogen raus hat, muss man nur noch üben - macht er, ab nächster woche, weil er diese woche noch andere spannende sachen vorhat.

zum abendessen kochte ich gefühlt zum etwa zweihundersten mal eine sosse aus verschiedenen sommergemüsen (heute zucchini, patisson, tomaten, zwiebeln, mit tomatenmarkt und sahne) kippte sie über gekochte nudeln und überbuk das ganze im ofen mit mozzarella. es hat gemundet - oder wir waren alle hungrig und tief genug in unsere unterhaltung verstrickt. am wochenende werden wir alle in bern sein, zu den swiss skills, der zentralen schweizer berufsmeisterschaft und zugleich grossen berufsmesse, da gab es ein bisschen was zu koordinieren.

die söhne übernahmen den abwasch und ich kümmerte mich mit mässigem erfolg um bahntickets für samstag, schrieb noch eine antwort in sachen weihnachtsmarkt und blieb gleich sitzen, um diesen blogpost zu schreiben.

übrigens habe ich vorgestern schon die reihe der urlaubsposts fortgesetzt, hier können sie lesen, wie wir es in lüneburg fanden, das wir auf der fahrt von soltau an die ostsee besucht haben.



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