Dienstag, 11. September 2018

tagebuchbloggen dienstag



heute morgen fragt mich kai, was ich denn so vorhätte den tag über. viel mehr habe ich auch nicht in den tag hineinbekommen.

aber detaillierter geht es dann schon noch:
aufgestanden bin ich heute etwas später als gestern, weil auch die tochter später schule hatte. allerdings nicht spät genug, so dass ich beim kaffeemachen (die jungs waren schon beide unerwegs) bemerkte, dass ich noch etwa eine halbe stunde zu früh dran war um mit der tochter zu frühstücken. dafür habe ich dann die mit nachtstrom gewaschene wäsche noch vor dem frühstück aufgehängt.

nach dem frühstück habe ich dann meine siebensachen für alle aktivitäten inklusive punkt vier eingesammelt und bin in die werkstatt gefahren. dort habe ich auf einem projekt herumgedacht, -gezeichnet und - gerechnet, das ich vielleicht für die mitgliederausstellung der filzszene schweiz filzen will. vielleicht gibt es aber auch erst noch einen prototyp.

um 10 musste ich im jugendtreff cube sein, um mit der jugendarbeiterin die beteiligung der kinder- und jugendanimation des ortes an der dorfweihnacht zu besprechen. mit unserer idee haben wir eine tür eingerannt, die schon andere aufgestossen hatten und so wurden wir uns schnell einig und konnten schon einzelne details klären. spruchreif ist aber noch nix, weil die gemeinde ja noch ja dazu sagen muss. aber sagen wir es mal so: das wird ziemlich gut, was wir da planen!

weiter ging es zur coiffeuse meines vertrauens, neben haareschneiden springt dort immer auch ein nettes gespräch dabei raus und ausserdem sehe ich, was sie schönes neues in ihrem zweitberuf als künstlerin macht.

frisch frisiert habe ich in den plan noch einen einkauf im bioladen eingeschoben, der grösste fehlkauf war ein gestriges gipfeli, das ich auf dem theaterplatz als zmittag verzehrt habe, solange ich auf die tochter wartete. kurz und schmerzlos dann der einkauf von sechs relativ neutralen t-shirts und einem haufen socken - ich liebe effiziente kleidereinkäufe!  die meisten klamotten bekommt die tochter sowieso vererbt von einer freundin, nur ab und zu müssen wir basics dazukaufen.

wir waren aber beide auch recht froh, dass wir nach hause durften. zuhause dann zuerst pause, dann hausaufgaben für die tochter und reinigung des esszimmers für mich. das dauerte etwas länger als gedacht, da ich einer grossfamilie spinnen hausverbot erteilen musste. nicht weil ich was gegen spinnen hätte, aber hinter unserer anrichte ist keine toilette! auch nicht für spinnen! 

aus bohnen aus dem ernteanteil (!) und fertigkartoffelbrei aus den ferien bereitete ich die grundlage für das abendessen zu, das die kinder finalisieren sollten, während ich im shibashi in der sebastianskapelle weilte.

shibashi ist so eine art quigong auf christlich, also eine bewegungsmeditation. die kursleiterin schiebt aber auch immer noch eine atemmeditation und eine visualisierung ein - ich schlafe dabei ja wenigstens nicht regelmässig ein, aber heute war es mal wieder so weit. die bewegungsteile geniesse ich sehr, aber um schwebende seide zu visualisieren war ich heute dann doch zu müde.

zuhause war das essen fast fertig, gekocht hat dann doch der grosse sohn, obwohl das auch der mittlere oder das fräulein tochter hätten machen können. delegieren ist aber auch eine nützliche fähigkeit. es mundete (ich glaube, das schrub ich gestern auch schon), am ende der mahlzeit gab es wie immer eine diskussion über den anschliessenden küchendienst, dem sich die tochter mit hinweis auf ein notwendiges bad entzog. dafür hätte sich aber auch früher zeit gehabt. muss man mal drauf achten, das macht sie nämlich öfter so. aber die jungs haben auch nicht allzu allergisch reagiert, vermutlich sind sie mit der küche schneller alleine fertig, ohne diskussionen mit der schwester. hm.

so und nun sitze ich hier schon seit einer ganzen weile, denn vor den tagespost habe ich noch den letzten teil der urlaubsberichterstattung eingeschoben. wollen sie wissen, was wir im klützer winkel gemacht haben? dann lesen sie dort weiter!






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