Sonntag, 13. November 2022

12 von 12 im november 2022

nach der gefüllten woche nun auch noch ein mit aktivitäten nur so gestopfter samstag. 
 
 

aber immerhin: ausschlafen bis es draussen richtig hell ist. von novembergrau kann hier noch nicht die rede sein, denn das laub leuchtet immer noch an den bäumen.

frühstückstisch von oben, vor allem mit reichhaltiger brotauswahl.

erster programmpunkt: gartenarbeit. die wassertonnen müssen geleert und die giesskannen verräumt werden.

die dahlien und knollenbegonien müssen aus der erde und wenn sie trocken sind in den keller gebracht werden. dazwischen tun wir noch ganz viel anderes: laub rechen, sand und rasensaat auf der wiese verteilen, eine thuja und einige eschen entfernen und thymian und buntnessel einpflanzen.

danach machen wir uns auf den weg nach zürich. erste station der freitagsturm, dort wollen wir zwei rucksäcke zur reparatur abgeben, am ende nehmen wir einen wieder mit, weil sie den nicht mehr reparieren können/wollen. schade.

tja, manche gute idee bleibt halt schon im ansatz stecken.

zweite station: kulturmarkt im zwinglihaus in wiedikon. hansruedi hat es uns besonders angetan, aber auch sonst gibt es spannende dinge - zu sehen und zu kaufen.

huldrych steht drüber, ganz der strenge reformator halt.

das ganze quartier rund um den idaplatz ist mehr oder weniger aufgegraben - wir umgehen die baustellen und landen im cafè dihei. bei kaffee und kuchen fällt uns ein, was wir noch in der stadt besorgen könnten: einen eckenabrunder, stempelfarbe, adventskranzkerzen und geschenkpapier.

um kurz nach sechs geht es vom stinkebahnsteig heim. (es hat heute nicht gerochen).

auf dem heimweg machen wir station im bad zum raben, wo gerade eine ausstellungsvernissage mit performance läuft. wir trinken im eingangsbereich mit dem sohn ein bier und beschliessen, dass wir für kultur heute zu müde sind. wir werden mit badezeug und mehr geduld wiederkommen.

zuhause werfen wir weisskohl mit olivenöl und gewürzen in den backofen und essen den dann später vor dem offenen kamin. 

ich würde sagen: geht grad so. 

meine zwölf bilder schicke ich jetzt zu caro nach hamburg und bin gespannt, was alle die anderen 12erl-bilder heute zeigen werden.
 

 

Samstag, 12. November 2022

was für eine woche...

ganz so schlimm kommt es mir im rückblick dann zwar auch nicht mehr vor, aber kein tag ohne fixe termine, in der werkstatt und privat, schönes und anstrengendes. herräumen, kurse, aufräumen, dazwischen habe ich noch vier türsteinhühner für eine bestellung fast fertig produziert. einkaufen, saubermachen, eingeladen sein, mit gleichgesinnten menschen schöne dinge tun. dazwischen noch erste teile der vertiefungsarbeit der tochter gegenlesen. 

und weil am freitag in der offenen werkstatt niemand filzen wollte - es kam nur ein grüppchen, um sich umzuschauen - und gerade martinstag war, habe ich einen lang gehegten plan umgesetzt und ein räbeliechtli gefilzt. 

das wetter zu anfang der woche noch mal novembersommer, dann regen und jetzt kommt es mir so vor, als ob es zur jahreszeit passe. früher hat es vielleicht um diese jahreszeit schon mal geschneit, aber das ist wirklich lange her. 


Donnerstag, 10. November 2022

nachgetragen: 12tel-blick vom oktober

früh im oktober und eigentlich typisch für die  situation fast den ganzen monat lang: es hat nebel im tal, sie müssen sich zwischen unserem garten und dem gegenüberliegenden berg einen etwa siebzig meter tiefen und 400 meter breiten einschnitt vorstellen, an dessen sohle die limmat fliesst. oft hängt der nebel über dem wasser, und wir hier oben schauen darüber hinweg. 

und als dann endlich mal viel mehr sonnenschein war, war ich nicht hier und anstattdessen in den bergen. also entstand dieses bild vom schon deutlich herbstlicheren wald erst nach meiner rückkehr anfang november. wahrscheinlich hätte ich in den tagen meiner abwesenheit jeden tag ein fotot machen können, das die fortschreitende herbstfärbung dokumentiert hätte.

anstattdessen düstere baumkronen, der "vordergrund macht bild gesund"-baum auch schon fast ohne blätter. 



 und auf der gesamtschau fehlen nur noch zwei bilder. rechnet noch jemand ernsthaft mit schnee für diese fotos. also ich nicht. 

meine bilder schicke ich verspätet zu eva... zusammen mit dem dank für diese fotoaktion! 

meine blicke von diesem jahr findet ihr hier: 

12tel-blick im september

12tel-blick im august

12tel-blick im juli

12tel-blick im juni 

12tel-blick im mai

12tel-blick im april

12tel-blick im märz 

12tel-blick im februar und januar

Sonntag, 6. November 2022

5. november und #wmdedgt im november 2022

kaum zurück aus den ferien, fragt frau brüllen schon wieder, was ich den ganzen tag so mache. 

geplanterweise endeten meine freien tage in den berge recht abrupt schon am freitag, weil ich zur offenen werkstatt wieder zurück sein musste, hatten sich doch über die woche bereits zwei personen definitiv angemeldet. am samstag (also dem eigentlich fünften) ging es dann gleich weiter mit einem finkenfilzkurs. 

aufstehen kurz vor acht, weil kai so lieb war und uns frühstück machte. zum ende des frühstücks gegen halb neun tauchte sogar die tochter schon auf, die heute mit kai verabredet war, um getränke zu besorgen und pizzaschnecken zu backen für ihre geburtstagsfeier am abend. 

ich radelte durch kalten regen (jahreszeitlich passend) in die werkstatt, wo ich schon vor meiner abreise alles für den kurs vorbereitet hatte. zwei kursteilnehmerinnen, die noch nie in der werkstatt waren, versprechen immer viel spass mit schnitzeljagd durchs wochenendlich teilweise verschlossene areal. die erste kam kurz vor neun und freute sich über den erfolg, selbst hergefunden zu haben. die zweite schaffte etwas, was noch nie jemand geschafft hat: sie fuhr vier haltestellen übers ziel hinaus. nun, dort wollte ich sie zu fuss nicht abholen, ich dirigierte sie also in den bus in gegenrichtung und gegen halb zehn war sie dann auch da. angeblich war g**gle schuld, das ihr den weg so angegeben hatte.

derweil hatte ich bereits mit der anderen kursteilnehmerin ein paar dinge geklärt, wie schuhform, wollauswahl und war kurz davor, mit ihr gemeinsam die schablone zu erstellen. also alles noch mal von vorne, nur diesmal in kurzform. ich schaffte es durch gezieltes ineinanderverschränken der einzelnen arbeitsschritte, des abwiegens der wolle und vorbereiten der arbeitsplätze, dass beide genau gleichzeitig vor einem vorbereiteten arbeitsplatz mit schablonen, in acht portionen abgewogener wolle und heissem wasser standen und es losgehen konnte mit dem auslegen der hausschuhe. 

bis zur mittagspause war das dann erledigt, die schuhe konnten über die mittagspause ein bisschen entspannen, ich auch (zuhause). 

der nachmittag dann arbeitsintensiv: anfilzen, walken, formen. bei gleichem wollgewicht wurde ein paar sehr dick, das andere eher dünnwandig. wenn ich nicht selbst fast alle wolle nachgewogen hätte (ja, die digitalwaage ist ein sch....., deshalb habe ich ja die mechanische waage mir laufgewichten!) hätte ich auf unterschiedliche wollmengen getippt. am ende wurden auf jeden fall beide paare richtig fertig und die beiden frauen gingen zufrieden und mit in zukunft warmen füssen nach hause. 

da war es dann schon wieder dämmerig - es macht wirklich sinn, den finkenfilzkurs gleich bis 17 uhr anzusetzen. so blieb zwischendurch auch mal zeit für verschnaufpausen.  

kai war gerade unterwegs um tochter, pizzaschnecken und getränke am partyort den brüdern zu übergeben, kam aber nach hause, noch bevor ich es mir auf dem sofa bequem machen konnte. er hatte vom einkaufen fleisch und einen ambitionierten plan fürs abendessen mitgebracht und so kochte er, während ich grösstenteils auf dem sofa herumlag, ein sonntagsessen: schweinemedaillons in pilzsahnesauce, dazu spätzle und salat. 

abendprogramm dann serie gucken: etwas französisches, es geht um den brand von notre dame, aber mit vielen verschränkten nebenhandlungen, während wir gerne mehr über die arbeit der feuerwehr erfahren hätten. aber schicke feuerwehrleute, mit glänzenden helmen. wichtige protagonistin eine feuerwehrfrau, natürlich alles ein bisschen problematisch, aber sicher wird sie noch zur heldin.

Donnerstag, 3. November 2022

noch drei tage ferien

für eine so grossartige tour wie am montag hat es dann kein zweites mal gereicht. denn erstens war das wetter nicht mehr so schön, wenn auch weiterhin, bis auf den donnerstag warm und angenehm um draussen unterwegs zu sein. und zweitens hatte ich ja auch noch verabredungen.

ich wanderte ein bisschen herum, alleine und in gesellschaft, traf menschen, lag in der dunkelheit im mineralbad und machte noch eine runde mit dem rad, die dann keine runde wurde. 

und ich habe ein paar eindrücke mit der kamera festgehalten. ein bisschen novembrig, aber das passt ja dann auch.
 
kurz vor sonnenuntergang am dienstag

letzter storchenschnabel


 
auf dem foto sieht es nach sonne aus - in echt drängten regenwolken von südwesten ins tal herein und brachten die ersten tropfen mit.


casti

rätoromanisch ist eine tolle sprache - beim lesen kann ich mir vieles zusammenreimen, hören kann ich nur eine ganz spezielle sprachmelodie

anstatt velorunde: hier war die strasse gesperrt - also fuhr ich die drölfzig serpentinen wieder runter, die ich gerade hochgekeucht war


die. lärchen.


in der saison ist die kirche in zillis eine sehenswürdigkeit. heute war das drehkreuz am eingang abgebaut, aber die kirchentüre offen. statt eintritt gab es eine spende für die kirche.

morgen geht es nach hause.


Dienstag, 1. November 2022

madris

ich schrieb schon davon: irgendwann habe ich vor ein paar wochen ein paar freie tage in meinem kalender entdeckt und für diese freien tage beschlossen, ein bisschen wegzufahren. aus gründen habe ich mir ein appartement in einer unterkunft im schamser tal gebucht und jetzt bin ich da. 
 
das wetter ist wenig jahreszeitlich noch immer recht warm, im lauf der woche soll es aber auch mal regnen und vor allem um ein paar grad kälter werden. und weil ich das fahrrad mitgenommen habe und ich bei schlechterem wetter lieber wandere als radfahre, nutzte ich gleich den ersten tag zu einer ausgiebigen velorunde. 
 
im grunde ohne genaues ziel, eine rundfahrt liegt in den bergtälern eh nicht drin, dann müsste man  irgendwo einen pass oder bergkamm queren, aber so kleinräumig ist das dann hier doch nicht. also ging es zuerst mal bergauf, richtung andeer, das ich links liegen liess, dann durch bärenburg und an der geschlossenen rofflaschlucht vorbei. unterwegs hatte ich mich eigentlich schon entschieden, nicht weiter dem haupttal zu folgen, sondern hier in richtung avers abzubiegen. vom tal her wehte ein warmer wind, in den ersten schattigen serpentinen nicht einmal unwillkommen. morgens gab es auch schon föhnwolken, kein wunder also. 

ich passierte das boulder-camp, wo menschen dicke matten durch den wald zu felsbrocken trugen, verschiedene anlagen der kraftwerke hinterrhein, die hier wasser zwischen den tälern und speicherseen hin und her zu stromgewinnung verschieben, und kletterte mit hilfe meines motorisierten velos immer weiter hoch. kurzer halt oberhalb von innerferrera. hier heisst der fluss ragn di ferrera, also ferrerarrhein.
 

danach versuchte ich die zwei längeren strassentunnels vor und hinter der brücke über das val di lei  zu umgehen, was so mässig erfolgreich war - umgehen liessen sich die tunnels so schon, aber zum velofahren war das gelände dann doch nicht so recht tauglich. ich erinnere mich, dass ich hier mal mit meinen eltern und den kindern durchgewandert war und den weg schon damals spannend fand. (es ist die alte strasse). leider hatte ich beim durchfahren keine kapazität mehr für fotos. 
 
nach dem zufluss vom val di lei ändert der fluss hier wieder den namen und wird zum averser rhein. dem folgte ich durch campsut (in jedem dorf hielt ich an um am brunnen zu trinken) bis nach cröt. 
 
hier entschied ich mich gegen die serpentinen in richtung juf, bog anstattdessen ins madris ab  und folgte nun dem madriser rhein. nach den ersten steilen stücken zwischen den letzten bäumen öffnete sich ein unbewaldetes hochtal mit verschiedenen alpen. ich fuhr so lange weiter, wie ich sicher sein konnte, mit dem restlichen akku zurück zu kommen und entdeckte immer weiter schöne blicke. bergab.


und bergauf.

hier ungefähr kehrte ich um. der weg wäre noch weiter gegangen, erklärten mir die ungefähr einzigen menschen, die ich traf und die hier her gekommen waren, um tiere zu fotografieren. sie zeigten mir steinböcke, forellen und ich ihnen dafür die wasseramsel, die ich entdeckt hatte.

.

eigentlich wollte ich auf dem rückweg an verschiedenen stellen anhalten, um fotos zu machen, von dingen, die ich auf dem bergaufweg gesehen hatte. 

noch im madris gelang das auch ganz gut - der hof mit der riesigen lawinenverbauung war mir ins auge gestochen. 

unterhalb von cröt dann noch dieser stall - sind die gestapelten ziegel aus kuhmist? war das mal brennmaterial? 

dann wurde es zu schattig im tal - wo am morgen noch die sonne hin geschienen hatte, war es jetzt finster, also blieben die vielen kreisrund ausgewaschenen felsen im bachbett unfotografiert.

nur zum umgehungsweg für die tunnels machte ich noch einmal einen abstecher - auch um abseits der strasse pause zu machen, obwohl wirklich nicht viel verkehr war.

und nochmal: rhein, welcher auch immer, bis das wasser im bodensee landet, macht das auch keinen unterschied mehr.



Sonntag, 30. Oktober 2022

zweite hälfte oktober

die zweite hälfte des oktober ist mir zwischen den fingern zerronnen. gerade las ich in einem blog, dass wir lange nicht mehr so einen schönen goldenen oktober hatten. ich habe beständig das gefühl, überhaupt noch nicht im herbst, ja eigentlich schon im spätherbst angekommen zu sein. 

wir haben das schöne wetter (ja, ich weiss, auch viel zu warme) nicht wirklich genossen. oder vielleicht doch ein bisschen. 


zuerst waren da die renovierungsarbeiten bei meiner mutter. da freuten wir uns schon sehr auf die angesagte oktobersonne - bloss wurde gleichzeitig mit sandstrahlarbeiten an den garagen begonnen, so dass aus pausen auf dem sonnigen balkon nichts wurde und wir anstattdessen tunlichst alle fenster geschlossen hielten, um nicht noch mehr staub abzukommen als ohnehin schon. wohnzimmer und essbereich samt flur sind wirklich hübsch geworden, eine wand sogar mit tapete. tapeziert mit genauem musteranschluss hatte ich vorher auch noch nie. 


dann waren kai und ich am vermutlich einzigen tag mit regenwetter in basel und sahen eine ausstellung mit zu viel videokunst/dokumentarischem material über müll. (territories of waste im museum tinguely) immerhin assen wir vor der nachhausefahren leckere miesmuscheln in einem café vor dem spalentor. (ein riesenhaufen muschelschalen blieb übrig, wo landen die eigentlich?) 

wir werkelten im garten (es ist immer was zu tun) und ich suchte uns für den sonntag eine wanderung rund um mandach heraus. so golden war da das wetter zwar nicht, aber wir sahen schöne pilze. damit endete dann auch die gemeinsame urlaubswoche. 



in werkstatt und haushalt gab es zu tun. in der werkstatt hatte ich vor den ferien alles für einen kursabend und einen kurstag vorbereitet, die liefen beide gut. dann aufräumtag und schon wieder vorbereitungen für die kommenden kurstage. 

zuhause gab es wäscheberge zu bearbeiten, winterräder wechseln und dachrinnen reinigen zu lassen, ausserdem lernte ich meinen neuen hausarzt kennen. zu dem bin ich ja ein bisschen auf eine merkwürdige art gekommen, da in der bisherigen praxis niemand mehr das telefon abnahm und ich dann irgendwann per mail mitgeteilt bekam, dass ich als patientin im hausarztmodell dorthin - hmm, wie sagt man da? -  transferriert würde. nun also kennenlerntermin, er nahm sich zeit, meine schultergeschichte anzuhören und ist jung genug, dass ich mir voraussichtlich nur noch einen neuen hausarzt suchen muss, wenn wir weiter weg umziehen. 

noch ein gartenaufräumtag (es ist wirklich immer was zu tun, es ist aber auch schön zusammen im garten zu werkeln.) wir ernteten die jetzt wirklich letzten tomaten und ein paar randen.


und es ist bäderfestwochenende. eigentlich sollten die neuen bäder ja schon im vergangenen jahr festlich eröffnet werden, aber da war ja noch corona, jetzt ist zwar immer noch corona, aber hier wirklich keinerlei vorsichtsmassnahmen mehr. also waren wir gestern abend in einem bis auf den letzten platz ausverkauften kurtheater und sahen im rahmen des bäderfests ein "konzert" von fünf musiker*innen, die unter wasser instrumente spielten und sangen. das war überraschend enttäuschend und sogar ein bisschen langweilig. irgendwie dachte ich bereits nach fünf minuten, dass das konzept sehr langsamer töne in einem eher mittleren bis tiefen tonbereich plus luftblasengeblubbere nicht sehr, sehr lange tragen würde, aber wenigstens bin ich nicht eingeschlafen, wie die dame, die neben mir sass. meine bewunderung für die techniker des theaters, ich denke, dass da insgesamt über 10 tonnen material und vor allem wasser in den aquarien auf der bühne herumstanden. 

wir trafen noch den ältesten sohn am bad zum raben, sahen uns die ausstellung in den räumen mit den thermalbädern an und verpassten den sohn anschliessend und fuhren nach hause, anstatt mit ihm noch ein bier zu trinken. 


vom corso auf der limmat, der am freitagabend stattfand, haben wir drei lichter, die mit den beleuchteten booten den fluss herunterkamen, als andenken mit nach hause genommen. meine fotos sind leider alle nix geworden, vielleicht bekomme ich noch ein bisschen material von kai.

heute werden wir noch die tochter in einer turnshow sehen, anschliessend fahre ich für fünf tage in die berge. menschen treffen, wandern und hoffentlich konzentrierter als zuhause an ein paar sachen arbeiten, als ich das zur zeit zuhause tun kann. das wetter soll noch sehr wenig novemberlich sein, was mir entgegenkommt, hatte ich doch schon befürchtet, dass anfang november kein gutes wetter mehr sein würde, als ich diese woche zwischen den terminen gefunden hatte, um noch ein bisschen weg zu fahren. 

Samstag, 15. Oktober 2022

sonst so diese woche

  - corona-impfung, die vierte, inklusiveimpfreaktion deluxe für eineinhalb tage. (wir dachten ja, dass wir uns den zweiten booster von der tochter holen würden, aber so einfach scheint das mit dem anstecken dann doch nicht zu sein)

 - das jüngste kind ist jetzt auch volljährig. (könnte autofahren lernen, wählen, spirituosen kaufen, wenn es die situation hergäbe - braucht eine eigene haftpflichtversicherung und wird im nächsten kalenderjahr eine saftig höhere krankenversicherungsprämie bezahlen müssen.)

- die kinder sind ohne uns eltern alle gemeinsam in ihre geburtsstadt gefahren. sie haben dort jeweils ihre ersten acht, sechseinhalb jahre, neuneinhalb monate erlebt. anlass war der achtzehnte geburtstag der tochter, knapp vor dem achzigsten des grossvaters (dessen party allerdings wegen einer coronainfektion in der näheren familie ausfällt). 

- kai und ich hängen durch die umplanungen seit donnerstag und meine blöde impfreaktion (man konnte damit rechnen...) ein bisschen in den den seilen, haben aber einen gemütlichen samstag verbracht, nachdem wir beschlossen hatten, uns keinen stress zu machen. also haben wir leidlich das haus gesäubert, einen neuen wasserkocher besorgt, ein bisschen im garten gewerkelt und werden gleich ein abendessen aus  zutaten aus frankreich geniessen. morgen geht es dann trotzdem nach deutschland, denn wir werden jetzt halt ohne geburtstagsparty am sonntag ein paar tage mit renovierungsarbeiten bei meiner mutter verbringen.



Donnerstag, 13. Oktober 2022

12 von 12 im oktober 2022

ausnahmsweise heute schon beim frühstück an die 12  gedacht. 

in der werkstatt widme ich mich heute einem auftrag. dafür müssen erst mal vorfilze hergestellt werden.

juhui! ich habe meine stickschere wiedergefunden. und heute abend gibt es auf 3sat den film zu einem meiner lieblingspodcasts.

frühstückspause mit (mir viel zu) süssen trauben aus frankreich. die beiden filzperlen sollten heute oder morgen abgeholt werden.

so geht es weiter mit den vorfilzen: zuerst schneide ich streifen.

und dann zu einem länglichen (brot-) körbchen verflochten. ganz fertig werde ich aber nicht, damit geht es dann morgen weiter.

zuhause geht es trotz eher trüben wetters in den garten. ich sortiere die pflanzenzwiebeln.

auch der vorgarten bekommt in diesem jahr ein bisschen frühjahrsblüher ab.

aufgeblickt und gesehen, wie schön es hier gerade aussieht. (ich komme meistens aus der anderen richtung.)

später noch das tomatenhaus abgeräumt, weil alles, was hier noch reift, gleichzeitig schimmel ansetzt.

links die freilandtomaten, rechts die aus dem gewächshaus.


 zum abendessen gibt es eine tarte mit lauch und verschiedenen zwiebeln. dazu salat. wir sind zur zeit sehr, sehr glücklich mit unserer gemüsekiste. 

so, jetzt schicke ich meine bilder noch bei caro in hamburg vorbei und geh dort ein bisschen schauen, was die anderen heute so fotografiert haben...