Samstag, 21. November 2020

20. november 2020 - ich hab kein bild!

 freitag, wer hier regelmässig liest, weiss es schon: haushaltsvormittag. heute ging alles fix, trotz einiger sonderaufgaben wie betten frisch beziehen und gründliche reinigung der duschwand. schon vor elf war ich fertig mit den freitäglichen arbeiten, der rest kommt dann am montag. ich telefonierte noch mit meiner mutter, dann warf ich alle übriggebliebenen rest der woche in die pfanne und briet pastasciutta mit kartoffeln daraus. 

nach dem mittagessen machte ich pause, während kai spazierenging. kurz vor zwei war ich in der werkstatt, wo ich zuerst die noch vorhandenen sitzfilze der filzszene fotografierte, eventuell gibt es da eine bestellung. pünktlich um zwei trafen die angemeldeten besucher der offenen werkstatt ein: mutter mit kind und freundin. die mädchen sahen sich zuerst ein bisschen um, so dass ich mit der mutter die schritte für den dritten sitzfilz wiederholen konnte - sie konnte dann weitgehend selbstständig arbeiten und musste mich nur noch zu hilfe holen, wenn sie unsicher über das weitere vorgehen war. die mädchen entschieden sich für kraken: ich liess sie zuerst tentakel rollen, aus kammzugresten, gab aber eine sinnlos grosse zahl an, die die mädchen in ihrem arbeitseifer dann nochmal fast verdoppelten... gut, dann sollte es eben zwei kraken geben. da die beiden aber auch noch zwischendurch auf dem werkstattboden picknicken wollten, wurde die zweite krake nicht mehr ganz fertig. 

um halb vier klopfte es dann auch noch an der tür - der schon lange erwartete supergau in sachen offener werkstatt: drei angemeldete personen im raum, und eine filzkollegin vor der türe, die den hinweis, dass man sich momentan zur offenen werkstatt anmelden muss, leider nicht gesehen oder beachtet hatte. dazu war sie aus zürich angereist - wie sich im weiteren verlauf des gesprächs, das ich mit ihr auf dem flur führte, dann allerdings herausstellte, nicht nur wegen mir. ich bot ihr an, gegen halb fünf wieder zu kommen, da dann die beiden mädchen nach hause gehen sollten. das tat sie dann auch und sie konnte sich in der werkstatt umsehen und wir konnten ein bisschen miteinander reden. nebenbei instruierte ich die weiterfilzende kundin für eine halbstündige abwesenheit meinerseits, denn es stand ja auch noch der impftermin an. also radelte ich um fünf nach fünf los, entspannte mich mal zwischendurch für eine viertelstunde beim informationsbogen ausfüllen und grippegeimpftwerden in unserer apotheke (supersache, die impfung in der apotheke) und war um kurz nach halb sechs schon wieder zurück: das sitzkissen fast fertig und noch genügend zeit, das projekt insgesamt schön abzuschliessen und einen weiteren termin für weihnachtsgeschenke anzudenken. 

ich räumte noch ein bisschen auf und radelte dann nach hause. mittlerweile tat der impfarm ziemlich weh und ich beschloss, mal ein bisschen mimimi zu machen und jede weitere arbeit für den restlichen tag zu delegieren. glücklichweise hatte der zu besuch weilende sohn ohnehin das kochen übernommen (es gab kartoffel-lauch-yakon-suppe mit salat). also gab es nur noch die küchensäuberung und das wäscheaufhängen zu delegieren. anschliessend die, wie ich gerade bei frau pfützenspringen las, heilige dreieinigkeit des freitagabends: heuteshow, böhmermann, aspekte. für mich war aber bedtime nach zdf-magazin, wie das ja jetzt offiziös heisst. böhmi dafür heute mit rundfunktanzorchester wieder besser war als die erste sendung im offiziellen programm. 

sonst kein medienkonsum ausser den kruznachrichten auf dem mobilophon.

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