Montag, 9. November 2020

7. und 8. november 2020 - hochformat, kein querformat!

 pfft. das hätte ein entspanntes wochenende sein können. war es in ansätzen auch, aber irgendwie auch wieder nicht. 

für den samstag hatten wir keine gartenarbeit auf dem plan - die grüntonne war ja noch von der donnerstagsaktion voll und momentan gibt es auch sonst nichts, was im garten dringend erledigt werden will. bis auf eine kleinigkeit: wir haben unseren neuen gartentisch bekommen, der stand ab donnerstag schon in der garage und durfte nun auf die terrasse. die tischplatte ist in einem fröhlichen hellgrau gehalten und passt bestens zur jahreszeit. 

noch am vormittag machte ich die filzfinken für das nachbarskind fertig (bevor es auch aus dieser grösse herauswächst...) und verschönerte einen streifenpullover mit neonrosa tupfen und aufnähern aus der elysiummanufaktur. 

 

und dann machte ich mich an die mammutaufgabe, für die adventspost 24 karten im glasscheibendruck, einem monotypieverfahren, herzustellen. damit am ende wirklich 24 verschickbare karten herauskommen, druckte ich in zwei durchgängen 32 mal dasselbe motiv. welches, kann ich natürlich hier noch nicht zeigen, da müssen sie sich noch bis zum 1.dezember gedulden müssen. 

aber fröhliches dunkelbraungrau, das kann ich jetzt schon. und nach der hälfte der drucke hatte ich es auch raus, die ungefähr richtige menge an farbe auf die platte zu walzen, ohne noch zwei- oder dreimal wieder unmengen zu entfernen. mein equipment ist alles andere als professionell, aber es geht auch mit einem teigroller (wenn die linolwalze aus unerfindlichen gründen klemmt) und mit einer alten plastikkundenkarte anstatt einem profispachtel. 

jedenfalls waren bis zum abendlichen raclette 32 brauchbare drucke auf dem eigens dafür aufgestellten tisch im wohnzimmer am trocknen. 

***

der sonntagmorgen begann etwas unruhig, da ich nach dem aufwachen gegen halb acht die idee hatte, mal in den unterlagen für die adventspost zu schauen, ob in diesem jahr ein hoch- oder ein querformat gewünscht war. weiss der henker, warum ich das nicht schon nachgesehen hatte, als ich die masse abgetragen hatte. es ist ein hochformat. 

sie dürfen dreimal raten, was ich den ganzen samstag über gedruckt hatte. na? klar, ein querformat.

nach der erkenntnis, dass ich jetzt 32 drucke im querformat zu viel hatte, ging ich erstmal duschen. und dann druckte ich die ersten 14 karten im hochformat, während kai das frühstück machte. weiter kam ich dann auch am sonntag nicht mehr. 

denn wir waren noch draussen (diesmal die runde um linn, die selbst im dichten nebel noch von vielen menschen begangen war, ausser auf einem extraabstecher bei gallenkirch), wo dieses foto entstanden ist: 

es gab kaffee und vermicelles (aus der tube), dann musste ich in die werkstatt, um den kurs für den montag vorzubereiten, auf dem rückweg schaffte ich die übergabe der finken. zum telefonieren mit meiner mutter strickte ich ein paar reihen, während kai nudeln fürs abendessen vorbereitete. 

zum abendessen das erste stück vom weidesäuli: koteletts, paniert und dazu nudeln und tomatensauce. nicht wirklich ein cotoletta alla milanese, aber sehr, sehr lecker. 

den tatort brachen wir am abend ab, da war uns dann doch zu mystisch.

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