Samstag, 2. Januar 2021

1. januar 2021 - aufdröseln

 der erste tag des neuen jahrs begann für kai früh - er fuhr die tochter zur arbeit. an feiertagen gibt es keinen öffentlichen nahverkehr zu ihrer arbeitsstätte, obwohl dieselbe buslinie auch zum spital führt. anschliessend haben wir dann aber doch noch ausgeschlafen und spät gefrühstückt, wie es sich für einen neujahrsmorgen gehört. wir fanden heraus, dass es ein neujahrskonzert der wiener philharmoniker geben würde, wie in jedem jahr, nur eben ohne publikum im saal. während wir der musik lauschten räumten wir den rest der deko ab, spülten die reste vom vorabend und beantworteten und sandten neujahrsgrüsse. 

 

anschliessend gingen wir vernünftigerweise ein bisschen raus - eine stunde durch das dorf, im wald ist es schlammig und wir hatten auch nicht so recht lust auf einen waldspaziergang. wir entdeckten einen offenen bücherschrank und kamen noch einmal an der neulich schon gesehenen tankstelle und dem veloladen vorbei, die beide ein wenig versteckt hinter der hauptstrasse liegen. 

zuhause gab es kaffee und gutsle - es wird eventuell allmählich zeit, wieder einmal etwas frisches zu backen. die tochter kam nach hause, heute fand sie es anstrengend in der arbeit. alle zogen sich ein bisschen zurück, ich nutzte die zeit, um mein "unravel your year ahead"- buch auszufüllen, wie schon die beiden jahre zuvor. in diesem jahr habe ich den jahresrückblick im blog zuerst geschrieben, jetzt kann ich mich mit dem arbeitsbuch noch mit einzelnen aspekten des vergangenen jahres auseinandersetzen. inzwischen bin ich schon dabei, mir ein wort für das kommende jahr zu suchen. 2020 war das "umherschweifen", 2019 "sammlung" und 2016 "zuhause".  ich bin schon sehr gespannt, was es in diesem jahr werden wird - ein bisschen möchte ich das umherschweifen eigentlich noch behalten, aber vielleicht braucht es auch etwas neues. ich überlasse mich derweilen mal dem prozess. 

zum abendessen bereitete ich honig-prosecco-fondue vor - endlich eine käsefonduevariante, die man ohne schlechtes gewissen auf den tisch bringen kann: anstatt nur brot dippt man gekochten brokkoli (bei uns eine mischung aus blumenkohl, brokkoli und romanesco) und apfelschnitze in die heisse käsemasse. nur bei der zubereitung wähle ich beim nächsten mal wieder die erprobte methode und gebe nicht als erstes senf und stärkemehl in den heissen caquelon. dann muss ich auch nicht mehrstündig klumpen aus der masse herausrühren... 

abendprogramm ein bisschen bayerisches kabarett, dann schweizer tagesschau und dann noch eineinhalb folgen unserer neuesten serie. 

gelesen: rendell, die bösartigkeit der raben

gesehen: maximilian schafroth live, the i-land

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