Mittwoch, 5. Mai 2021

4. mai 2021 - nur umwege, aber auf kurs

nach einer längeren pause haben wir uns mal wieder einen tag unter der woche frei genommen. 

und den tag so richtig vollgepackt. 

wir starteten trotzdem mit einem gemütlichen frühstück mit gipfeli und milchkaffee und sortierten erst mal unsere verschiedenen vorhaben. als erstes fuhren wir dann gemeinsam zum einkaufen - für lebensmittel und weil ich kai eine kamera zeigen wollte, die ich mir eventuell kaufen möchte. nach mehreren jahren verzweifelt versuchter gewöhnung an eine digitale systemkamera soll es wieder eine echte digitale spiegelreflex werden. es wäre die passende, aber zugleich halt auch eine grosse ausgabe. ich muss weiter darüber nachdenken. 

wieder zuhause verräumten wir die einkäufe und kai belegte brote und kochte kaffee für unterwegs, dem konzept "geöffnete restauranterrassen" trauten wir noch nicht so recht für den geplanten ausflug und das war dann auch besser so. 

anschliessend starteten wir nach basel, mit dem ziel fondation beyeler, von der ich spektakuläre bilder mit einer installation von olafur eliasson gesehen hatte. ja, das ist schon beeindruckend, so ein geflutetes kunstmuseum ohne fenster zum park. aber halt nicht nur für uns, sondern auch für viele andere, auch unter der woche. und noch beeindruckender auf den hochglanzfotos der hervorragend gemachten homepage, auf denen weder der rasen zertrampelt, noch die pflanzen im wasser abgestorben sind. manchmal ist es halt besser, man kann nicht so genau hinschauen.

für uns war das alles ein bisschen viel. nach einer halben umrundung des gebäudes und nachdem wir unser mitgebrachtes mittagessen verzehrt hatten, beschlossen wir, dass wir nicht hinein wollten in die ausstellung (das meiste hatten wir ja auch schon von aussen gesehen). 

also wandten wir und wieder der stadt zu, vages ziel zunächst das museum der kulturen, in dem ich schon mehrmals, kai aber noch nie gewesen war. auf der suche nach einem parkhaus fiel uns dann noch auf, dass am kunstmuseum eine ausstellung über sophie täuber-arp angeschlagen war. wir dachten also über eine planänderung nach. aber die gute sophie erfreut sich erhöhter beliebtheit und war leider schon ausverkauft für den heutigen tag. 

also doch völkerkundemuseum, pardon museum der kulturen. dort war es erwartbar leer. (obwohl ich auch da unterwegs mittlerweile meine zweifel hatte, irgendwohin müssen doch all die menschen, die weder olafur noch sophie sehen können, ober buchen die mittlerweile wirklich alle übers internet? wir überlegten uns eine neue regel für museumsbesuche: nur dort hingehen, wo man nicht online buchen kann.) 

und wir bekamen doch noch ein wenig kunstmuseum zu sehen, denn in der ausstellung "gelebte welt" werden sammlungsstücke des museums zu den themen beziehungen, orientierung, spuren und imaginationen mit werken aus der sammlung des kunstmuseum basel konfrontiert. anschliessend gingen wir noch durch die räume zum thema "erinnern" - wobei da allmählich unsere aufmerksamkeit nachliess und wir nur noch einzelne dinge besonders anschauten. es ergab sich ein sehr nettes gespräch mit einer dame, die saalaufsicht führte, ausgehend von ausgestellten pflügen landeten wir beim thema solidarische landwirtschaft. bei buddha im obergeschoss kapitulierten wir endgültig, zu fremd, zu viel - aber vielleicht ja durch ein digitorial zuhause noch erlebbar...


 vom museum aus machten wir einen umweg ans rheinufer, dort sassen wir mit blick auf den schiffsverkehr mit mitgebrachtem kaffee und russenbrezel. ganz so, wie wir es jahrelang mit den kindern gemacht haben, als uns gastronomie für fünf schlicht und einfach zu teuer und manchmal auch zu stressig war. 

das parkhaus wiederzufinden erforderte dann noch etwas geschick, aber schlussendlich konnten wir uns auf den umweg in richtung mittelland machen, dort hatte ich uns für das anschauen eines gebrauchten gasgrills angemeldet, den wir dann nach eingängiger besichtigung auch kauften und ins auto luden. 

nach sechs uhr holten wir noch das gemüse um depot ab und waren gegen halb sieben zuhause, dort stürzte ich mich mehr oder weniger ohne pause auf die küche, denn ich hätte ambitionierte pläne gehabt, die ich aber schon unterwegs ein wenig abgespeckt hatte, so gab es wraps mit spinat, gebratenen tomaten, hummus, sauerrahm und fetakäse. 

vor der vorstandssitzung fluchte ich noch ein bisschen über die digitale infrastruktur, weil ich entweder mit gescheiter kamera oder headset teilnehmen konnte, und auch das nur noch mehrmaligem neustart des rechners, aber am ende war alles gut (ich entschied mich für guten ton) und inhaltlich sind wir einen guten schritt vorangekommen. 

anschliessend vorbereitung des kommenden tages mit filzeinzellektion und endlich mal das zusammensuchen und ausdrucken der anmeldungen für den filzbaukasten, der ende mai endlich mal wieder starten kann!


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