Mittwoch, 10. Oktober 2018

dienstag 9. oktober 2018 - eine halbe tonne gemüse

für den morgen hatte ich die tochter und mich schon vor einigen wochen für einen ernte-, pack- und ausfahreinsatz in unserer gemüsegenossenschaft angemeldet. da nur wir beide packen wollten und auch die anschliessende fahrt von uns abgedeckt war, vermeldete ich schon am abend vorher, dass wir nicht wie üblich um acht, sondern ferienhalber erst um neun auf dem hof eintreffen würden. das mail ging an den bauer, der - was ich nicht wusste - auf urlaub weilt, und wurde erst weitergegeben als sich die belegschaft auf dem hof zu fragen begann, ob heute kein biocò kommen würde um das bereitgestellte gemüse zu verteilen.

wir profitierten von einem gut vorbereiteten packraum in dem schon beinahe alle zu verteilenden gemüse aufgestapelt waren - nur randen mussten noch aus dem lager besorgt werden. parallel zum einpacken erntete der praktikant dann noch spinat und uns blieb nur noch die ernte des endiviensalats übrig.

in jeden korb legten wir 1kg kartoffeln, 1kg rüebli, eine grosse oder zwei kleine randen, einen butternutkürbis, zwei bis drei fenchel, eine bis drei paprikaschoten, zwei stangen lauch, einige stängel stangensellerie und einen endiviensalat. ausserdem verteilten wir 42 kilogramm spinat auf 34 portionen in 37 körben (6 halbe körbe).


so ungefähr 8 kilogramm wog ein voller korb. wir haben also 34 portionen à 8 kg zunächst eingepackt (272kg) und dann auch noch ausgefahren (also nochmal 272 kg geschleppt) macht insgesamt mehr als eine halbe tonne gemüse!
glücklicherweise hatte ich eine tatkräftige helferin, die ganz alleine das meiste abwiegen übernommen hat. (wieviel spinat in einem korb war rechnen sie sich selber aus, gell?!)

die ausfahrt des gemüse machten wir in zwei schlaufen, einmal richtung westen und einmal richtung osten, denn mehr als 22 körbe fasst auch unser geräumiges auto nicht. unterwegs holten wir noch ein paket ab und besorgten uns ein (unvernünftiges) mittagessen  bestehend aus einem laib brot, in den die tochter einfach mal so reinbiss und einem eclair für jede von uns.
zuhause gab es für mich kaffee und nach dem mittagsimbiss eine mittagsruhe für uns beide.

am nachmittag habe ich noch mein altes filzregal im arbeitszimmer ausgeräumt, es finden sich immer noch kisten, die umgezogen werden müssen. ich werde mich aber auch von einigen sachen definitiv verabschieden und nur das behalten, was entweder als beispiel für einen kurs dienen kann oder ich noch verkaufen will. das ist leichter geschrieben als getan, steckt doch in jedem stück eine menge arbeit.

zum abendessen gab es ofengemüse aus kartoffeln, rüebli und rande, dazu salat und einen improvisierten dip aus frischkäse und joghurt, denn offensichtlich hatte niemand in der letzten woche lebensmittel eingekauft.
wir sassen ferienüblich lange, auch wohl, weil niemand lust hatte, die küche aufzuräumen. die tochter schickten wir nochmal relativ früh zu bett, morgen vielleicht dann ein gemeinsamer abend mit ihr und film.

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