Samstag, 5. September 2020

4. september 2020 - silma heisst auf estnisch auge

freitagvormittag ist haushaltstag, also habe ich das notwendige, plus dem ewig verschobenen staubsaugen des kellers erledigt. dann wollte ich eigentlich schwimmen, musste aber feststellen, dass die sonne nicht mehr hoch genug steht, um noch vor dem mittag das bädle zu erreichen. gegen halb eins war immer noch fast ein drittel im schatten und ausserdem die bank, die wir neuerdings an den rand des bädle gestellt haben. weil ich um zwei in der werkstatt verabredet war, liess sich das schwimmen aber nicht noch weiter hinausschieben. 

den nachmittag verbrachte ich mit einem meiner ehemaligen filzkinder, die jetzt vermutlich korrekt als filzjugendliche bezeichnet werden muss. (in den nachrichten war gestern auch dauernd von der "klimajugend" die rede, was mich persönlich total genervt hat, weil was soll hier bitte diminuiert werden? da sind viele junge menschen, ich denke aber, die hätten nichts dagegen, wenn sich alle ihnen anschliessen würden, egal ob  jung oder alt.)

jedenfalls, um wieder zum thema filz zurückzukehren, es entstand eine tasche fürs selbst zusammengesparte i-pad. wir machten die kanten extra ein bisschen dicker, damit es gut geschützt ist und eigentlich machte ich nichts, sondern gab nur zwischendurch ein paar ratschläge. und am ende noch ein bisschen lob - für selbständigkeit, exaktes arbeiten und schöne gestaltung. leider kein foto, es ging beim abschied alles ein bisschen schnell. 

ich musste nämlich noch tischerücken und aufräumen, für den morgigen tag. jetzt ist alles bereit und ich harre der dinge, die da kommen werden. 

zum abendessen fuhr ich nochmal kurz nach hause, es gab tomate mit mozzarella, und so gerne ich das eigentlich mag, es wäre jetzt dann mal gut mit sommer und tomaten in dieser form. 

 

für den abend hatten wir karten für eine vorstellung an der fantoche, dem animationsfilmfestival in der stadt, ergattert und sahen den völlig absurden aber sehr unterhaltsamen estnischen stop-motion-film old man cartoon movie. der film lief auf estnisch, mit englischen untertiteln, und mir fiel auf, wie sehr mich die gesprochene sprache beschäftigt hat, während ich die untertitel las. im grunde verstand ich kein wort, aber der melodie zu folgen, die so ganz fremd ist, war gut. 

gelesen: charlotte link, das andere kind

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