Donnerstag, 17. September 2020

16. september 2020 - leicht unterfordert

 morgens um halb sechs ist die dunkelheit jetzt schon richtig dicht, noch kein licht zu ahnen, dabei so warm, dass ich in der küche als erstes die terrassentüre aufmachen muss, wenn ich nach unten komme. das aufstehen fällt mir nicht immer leicht, aber die stunde morgens, in der ich in ruhe bloggen, aber auch bei anderen lesen kann, würde mir sonst fehlen. 

in der werkstatt habe ich die tische vom vorabend gleich wieder umgestellt, die lange tafel ist nicht so praktisch und ich mag meine werkelecke mit regal und arbeitstisch am fenster. nach längerem überlegen habe ich mich entschieden, einen ersten buchumschlag zu filzen, irgendwann im november soll es einen kurstag geben, in dem ein buch hergestellt wird, das einen filzumschlag hat. das habe ich zwar schon ein paar mal für mich gemacht, aber noch nie als kurs, also werde ich nun mal alle arbeitsschritte in hinblick auf einen kurs wiederholen und dabei überlegen, was für teilnehmer*innen sinnvoll und wichtig ist. 

zu mittag nach hause, wo ich heute alleine war. ein bisschen lesepause, dann kümmerte ich mich um den garten. nun ist der kirschlorbeer am linken unteren ende des gartens im wesentlichen versorgt. stehen geblieben sind ein paar junge triebe, aus denen darf dann wieder eine art hecke werden, aber nicht so hoch und vor allem nicht alles andere überwuchernd wie bisher. im dickicht gefunden habe ich: eine hainbuche, eine mehlbeere, eine kirsche, ein haselnussstracuh und etwas zwetschgenartiges. zumindest die mehlbeere dürfte dort mal teil der gartengestaltung gewesen sein, der rest darf aber auch bleiben und dem kirschlorbeer paroli bieten. 

nach der gartenarbeit bin ich zur belohnung und abkühlung ein bisschen geschwommen, denn am nachmittag war es richtig schwül. 

am abend dann der zweite teil des handstulpenfilzens, diesmal mit nur zwei teilnehmer*innen, was mich deutlich unterforderte. zwischendurch wusste ich wirklich nicht mehr, was tun, denn die beiden arbeiteten dazu noch sehr selbstständig und unterhielten sich prima, nachdem sie festgestellt hatten, dass grössere kinder in die selbe klasse gehen. dafür waren die stulpen dann auch schon um neun fertig und wir konnten alle zufrieden nach hause gehen. ich konnte zusätzlich noch die beiden musterpaare von gestern und heute verkaufen, so hat sich der abend dann auch gelohnt und hat nicht nur aus tradition stattgefunden - was an sich ja auch schon ein grund gewesen wäre. 

 

zuhause reichte es dann sogar noch für ein bisschen serie und nachrichten auf dem sofa. 

gelesen: james rebanks, mein leben als schäfer (interessant zu lesen, welche unterschiedlichen zuchtziele bei der schafzucht von der mitte des vergangenen jahrhunderts bis heute verfolgt wurden und wie gezielt mit kreuzungen gearbeitet wurde.)  

gehört: servus, grüezi und hallo (die folge mit dem brot... wirkte auf mich ein bisschen wie comedy... wie die drei sich da gegenseitig zu diesem banalen thema die bälle zuwerfen kann nur abgesprochen sein. gelernt, dass unser vesper in der schweiz "café complet" heisst, was aber wahrscheinlich auch kein schweizer kind in den zehnerjahren verstanden hätte.)

gesehen: immer noch gran hotel oder grand hotel (eine spanische serie, ich mit dem "d" ist es der internationale titel).

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