Samstag, 3. Oktober 2020

1. und 2. oktober 2020 - ein bisschen ferien

 als hier noch mehr kinder im haushalt lebten und schulferien hatten, in denen wir selten weggefahren sind, war die schulfreie zeit auch immer so ein bisschen ferien für mich. einerseits weil das frühe aufstehen mit den schulkindern ausfiel und die tage nicht durch schule am morgen, mittagessen, nachmittagsunterricht und freizeitangebote durchgetaktet waren, andererseits weil ich für diese zeit auch keine kurse oder einzellektionen für die werkstatt vereinbart habe. 

und obwohl das jüngste kind im ersten lehrjahr einfach zwei wochen herbstferien hat, ist das modell schulferien = meine ferien ein auslaufmodell. wir waren zwar ein paar tage verreist, und kai hatte noch einen tag länger frei, aber die offene werkstatt findet nun auch in den ferien statt, so dass ich gestern nachmittag gearbeitet habe. in diesem seltsamen jahr besteht wohl ein bedarf, manches nachzuholen, was im frühling nicht möglich war, oder endlich einmal dinge zu tun, die sonst immer wieder verschoben wurden. mich freut es, so viele interessierte menschen in der werkstatt zu haben und so drei monate, für die mir die kurseinnahmen fehlten, kompensieren zu können. für die kommende woche habe ich auch schon termine ausgemacht, aber vielleicht bleibt zwischendurch ein bisschen zeit für ein paar letzte ferientage mit der tochter. 

kai hat vor einer halben ewigkeit, als wir noch in stuttgart wohnten, mal einen floristikkurs besucht und er kann es immer noch!

am donnerstag haben kai und ich noch das spätsommerliche wetter genossen und sind ein bisschen durch den wald in der nähe  gelaufen. wir konnten einen uns noch unbekannten teil der gegend erkunden, weil wir das auto in der nähe des gemeindebetriebshofs im wald geparkt hatten. beim forsthaus haben wir holz geholt, durch den kaminofen im ferienhäuschen sind wir auf den geschmack gekommen, auch zuhause den offenen kamin zu nutzen. 

das taten wir dann ausgiebig am freitagabend mit dem grossen sohn, der sich zum abendessen eingeladen hatte: es gab zuerst apero, dann reis mit gedämpftem pakchoi mit einer scharf-würzigen sosse und zum dessert apfelrosetten, die ich auch schon ewig nicht mehr gebacken hatte. nach ein paar tagen ohne kochen machte es mir richtig freude, ein ganzes menu zu kochen - und kai hatte den apero vorbereitet, bis ich aus der werkstatt nach hause kam. 

vielleicht bleibt es hier ein paar tage beim unregelmässigen berichten, ferienhalber.

gelesen: ruth rendell, der krokodilwächter

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