Freitag, 9. Oktober 2020

8. oktober 2020 - raus damit!

 endlich sonnenschein, endlich gartenarbeit! morgens allerdings war es noch so nass und auch kühl, dass ich zuerst drinnen herumwurstelte: weitere arbeit am newsletter, kommunikation mit den testlesern, kekse backen und stricken (immer noch ein bisschen ferienmässig). zwischendurch füllte der öllieferant den tank mit 2007 litern öl auf ... unter 2000 liter hätten wir einen lieferaufschlag zahlen müssen. die neue ölheizung ist wohl ziemlich sparsam.

die tochter hatte besuch von einer freundin, zum gemeinsamen mittagessen wärmte ich reste und bat anschliessend um beteiligung am leeressen der glacéschublade im tiefkühler. während die mädchen die küche aufräumten ging ich dann in den garten und begann mit weiterem rodungswerk. in unserem garten hat es viele alte, schöne sträucher, die aber so lange nicht oder nur unzureichend gepflegt worden sind, dass sie nicht mehr richtig wachsen können. 

so erlebte ich auch eher kaum eine überraschung als sich nach dem schneiden des fünffingerstrauchs herausstellte, dass der komplette untere teil, etwa 50 zentimeter hoch, aus abgestorbenen ästen und heruntergefallenem, verrottendem laub bestand. nachdem ich den strauch also oben dezimiert hatte, begann ich damit, komplett abgestorbenes zu entfernen und den knubbel allmählich abzutragen. da sich im strunk aber auch noch andere bodendecker wie efeu breit gemacht haben, war das ein bisschen aufwändiger. der fingerstrauch an sich sollte sich aber retten lassen. 


 

irgendwann hatte ich aber genug von dieser arbeit - überhaupt hatte ich heute eher eine gartenkrise und den eindruck, der grad der vernachlässigung des riesigen gartens übersteige eher meine möglichkeiten als dass ich das irgendwann je in den griff bekommen könnte. als therapie beschloss ich, die zierquitte vollends zu beschneiden, mit der ich vergangene woche schon eine ganz grüntonne gefüllt hatte. der rest, hatte ich überschlagen, sollte bequem in eine halbe tonne passen. das wurden dann nochmal eineinhalb tonnen, was eher den verdacht nährt, dass doch mehr zu tun ist, als jemals zu schaffen ist. 

jedenfalls ist das dann erledigt. die spiere nebendran veranschlage ich gleich mal auf zwei vier tonnen, dann kann ich mich freuen, wenn es weniger braucht.

und ich konnte mich noch ein bisschen beim stricken entspannen. die tochter kochte piccata alla milanese, wir assen früh und sassen dann lange am esstisch. später nur noch serie und nachrichten. 

gehört: servus, grüezi und hallo, corona-virus-update

gesehen: granhotel

gelesen: mein leben als schäfer

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