Montag, 5. Oktober 2020

montag, 5. oktober 2020 - was macht du eigentlich den ganzen tag?

sie merken es vielleicht, ich bin gerade ein bisschen faul hier im blog. es fehlt momentan das wochenende, da haben wir aber zuerst wegen schlechtem wetter und dann wegen der undurchsichtigen verkehrslage auf bundesautobahnen und wanderrouten auch nicht wirklich viel unternommen, aber immerhin die ausstellung "unter strom" in der alten schmiede der abb, vormals bbc, auf den letzten drücker noch angeschaut (am sonntag). joa, schöne firmenpräsentation, aber 10 franken eintritt für viel werbeveranstaltung fand ich ein bisschen ambitioniert. ausserdem habe ich einen pullover angeschlagen.

nun habe ich aber gerade festgestellt, dass heute der 5. ist und da fragt ja frau brüllen immer, was man denn so den ganzen tag über mache, und das will ich mir doch nicht entgehen lassen, diese frage zu beantworten. ich habe ja beschlossen, dass diese woche noch so eine art ferien sein soll:

morgens widerstand ich dem impuls, mit kai aufzustehen. er geht jetzt, wenn er ins büro fahren muss, immer sehr früh, um den stosszeiten in bus und zug zu entgehen. ich drehte mich also noch mal rum, beziehungsweise vertiefte mich noch eine runde in einen alten krimi von ruth rendell und stand erst gegen halb acht auf. ich hatte lust auf obst, joghurt und müsli, aber nicht auf kaffee, also trank ich einen kräutertee zum frühstück. anschliessend machte ich mich gemütlich ans montägliche küchensaubermachen, heute inklusive fensterputzen. ich hoffe, ich habe für diesen sommer zum letzten mal die hinterlassenschaften der scharen an fliegen entfernt. beim putzen hörte ich die heiss ersehnte neue folge des pandemia-podcasts von viertausendhertz. in der ersten folge der neuen staffel geht es mal nicht um ferne länder und exotische infektionskrankheiten sondern um deutschland und corona.

irgendwann stand die urlaubende tochter auf, sie hatte einen arzttermin beim neuen hausarzt. bis sie wieder zurück war, war ich dann auch fertig mit der küche. der neue ist wohl nett, sie hat nicht nur rezepte für die medikamente, die sie wegen ihrer neurodermitis braucht, bekommen, sondern auch einen termin für die grippeschutzimpfung. die empfiehlt und bezahlt ihr ausbildungsbetrieb, nur organisieren muss sie sie selbst. 

um die mittagszeit brachen wir zu diversen besorgungen auf: zuerst ging es richtung ikea, dort war es allerdings reichlich voll und so holten wir uns wirklich nur das dringend auf der liste stehende: gläser für filzkurse, kisten fürs frisch aufgeräumte tochterzimmer und machten uns zügig aus dem staub. nicht ohne die übliche kabarettnummer an der kasse zu erleben, wo abstand haltende munter überholt oder zum aufschliessen gedrängt wurden: "gönnt sie ruhig füre!"... jaja, der mit abstand (ich wollte den spruch einfach auch mal bringen!) am häufigsten missverstandene teil der coronamassnahmen...

anschliessend musste ich noch locken an der deutschen lieferadresse abholen, ebenfalls für anstehende filzkurse. sie sind wunderschön und erst noch sehr ordentlich eingepackt und verschickt. sollten sie gelegentlich bedarf an derartigem haben, hier finden sie die schönen locken! den ausflug nach deutschland nutzten wir zu einem abstecher zum einkaufen, die tochter, die in anbetracht der schlangen bei ikea keinen hotdog gegessen hatte, bekam einen leberkäswecken und der haushalt einen neuen wasserkocher, der verschiedene temperaturen kann. 

zuhause gab es kaffee und ein geteiltes süsses stückle, die tochter zog sich in ihr sehr ordentliches zimmer zurück, ich strickte ein bisschen, kai kam aber auch bald nach hause und wir testeten den neuen wasserkocher mit einem grüntee. ich erledigte die anstehend inventur in den gefrierschränken und kochte anschliessend abendessen: fenchel mit wurstklösschen in tomatensauce zu polenta. 

die neue gefrierschrankliste ist ausgedruckt, der blogpost fast fertig, eventuell gibt es noch eine folge granhotel und dann ins bett - der herbst macht müde.

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