Montag, 8. Februar 2021

6. und 7. februar 2021 - wochenende

wochenende. 

nach dem sonnigen freitag hatten wir mit einem ebenso schönen samstag gerechnet - allerdings blieb es auch nach ausführlichem frühstück draussen neblig und die sonne kam den ganzen tag nicht heraus. aber immerhin blieb es trocken und mild, grund genug, den tag zumindest teilweise im garten zu verbringen. 

nachdem wir die reste der kugelaktion vom freitag weggeräumt hatten, widmeten wir uns dem allerletzten kirschlorbeerstrauch. der ist nun in form, leider liegt wieder eine menge grüngut auf dem platz unterhalb des bädle. es hat nicht annähernd in die tonne gepasst, mit ein bisschen glück sind wir das aber nächste woche dann doch auch los. damit wäre der rückschnitt des gartens nach fast eineinhalb jahren fertig. in zukunft müssen wir nur noch dafür sorgen, dass uns der garten nicht wieder über den kopf wächst...

die tochter hatte, während wir im garten arbeiteten, maccarons gebacken, mit himbeergeschmack. die waren aber noch nicht so ganz fertig und sollten auch noch bis sonntag durchziehen, also gab es zum kaffee ein paar brötchen, die noch vom frühstück übrig waren und wir wunderten uns gemeinsam über das seltsam gelbe licht, das das nebelgrau nun übertönte. der saharasand, den es heute bis nach süddeutschland wehte, war daran schuld. ich telefonierte ausführlich mit meiner mutter, auch dort gab es saharasand und sonst wenig neues. zum abendessen probierte ich ein rezept, das mir das internet beschert hatte - es gab "weltoffene kartoffeln" nach anke gröner/einem sz-rezept. das war sehr, sehr lecker und eine echte bereicherung für den speisezettel. wir überlegten umgehend, welchen gästen wir dieses gericht nach ende der pandemie vorsetzen wollten. es gab auch eine aktive anmeldung dazu. 

das gesamtbild wird erheblich durch den verwendeten gefrorenen schnittlauch gestört, aber der muss weg, da der frische schon aus der erde will.

die tochter wollte früh ins bett, ich spielte mit kai einige partien kamisado, ein brettspiel für zwei personen. spielt man mehrere partien, bestimmt die schlussaufstellung die startaufstellung für das folgende spiel. das kann man dann auf eine bestimmte punktzahl hin spielen, die eine spieler*in zum sieg erreichen muss. da man immer ein paar züge vorausdenken muss, verknoteten sich nach zwei, drei, vier partien aber unsere hirne derart, dass wir eine pause brauchten - um später weiterspielen zu können, installierten wir am sonntag dann einen kleinen gartentisch auf der galerie, wo das spiel nun stehen bleiben kann - für immer mal wieder ein partie zwischendurch. 

am sonntag nahmen wir während des frühstücks kontakt zum mittleren sohn auf, den wir mehr oder weniger alleine zuhause wussten und verabredeten uns zum spazierengehen. hatte es zum zeitpunkt des telefongesprächs noch draussen ganz schön ausgesehen (sogar mit ein bisschen sonne), regnete es sacht, als wir uns am verabredeten punkt trafen. wir besiegten das schlechte wetter aber einfach durch ignorieren und drehten eine grössere runde auf weitgehend gut befestigten wegen, bis wir uns am treffpunkt wieder vom sohn verabschiedeten und nach hause zu kaffee und maccarons zurückkehrten. das war ein bisschen eigenartig, dort wieder auseinanderzugehen, aber immerhin hatte die tochter ihm die maccarons schon am vortag nach hause geliefert (wie übrigens auch dem anderen bruder und seiner freundin). 

am nachmittag blieb noch viel zeit um ein thema zu recherchieren, das noch geheim bleiben muss und die kissenbezüge der bettwäsche, die wir zu weihnachten bekommen haben, kleiner zu nähen und anschliessend zu waschen, damit wir sie demnächst mal überziehen können. nach weiteren partien kamisado, nun schon am neuen ort, kochte ich fürs abendessen rumfortsauce(1) zu nudeln, danach übernahm kai und stellte das abendessen fertig. 

gelesen: judith winter, siebenschön

gesehen: stranger things, staffel 3, tatort "der rettung so nah"

gespielt: kamisado

(1) rumfortsauce könnte ein englisches, oder je nach aussprache auch französisches klassisches gericht sein, ist es aber nicht. ich habe den begriff von frau mutti aus ihrem blog übernommen, es handelt sich lediglich um ein gericht aus zutaten, die rum lagen und fort mussten.

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