Sonntag, 13. Dezember 2020

12. dezember 2020 - 12 von 12 im dezember 2020

ein tag in bildern. selten ist das so einfach wie an diesem samstag. (wie 12 von 12 funktioniert, können sie bei caro nachlesen, die dieser schönen blogaktion seit vielen jahren eine heimat gibt.) 

mein tag startete, während der rest der familie noch im bett lag, am schreibtisch, um den blogpost für den vergangenen tag fertigzumachen. ein bisschen düster-sarkastisch kam er mir vor, passte aber gut zur stimmung und zum wetter. 

während kai das frühstück machte, war ich kurz draussen, um die bereits angekommenen karten der adventspost zu fotografieren. die letzten fotos waren mir alle zu dunkel, nur draussen ist es momentan so hell, dass einigermassen gescheite fotos entstehen können. 

heute, am zwölften, stammt die karte von einer, die ich auch persönlich kenne. ich habe mich gefreut, susannes namen auf der liste zu entdecken - und musste erst überlegen, aber dann ja doch: filznetzwerk! liebe grüsse und danke für  die tolle karte, die idee mit dem kontrast finde ich grossartig.

und dann ist auch noch die karte für den neunten endlich angekommen! kein wunder, sie war weiter unterwegs als gedacht, kam sie doch aus dem vereinigten königreich. die karte selbst könnt ihr beim blogbeitrag vom neunten anschauen. 

der adventskalender wartete heute nicht auf mich.


nach dem frühstück brachen kai und ich auf - die tochter blieb zuhause, an der berufsschule werden die vermutlich letzten beiden präsenztage noch zu prüfungen genutzt und sie wollte lernen. 

wir fuhren zum türlersee und freuten uns über die weisse winterlandschaft. 

der standuppaddlingverleih im winterschlaf. das gehen im schnee erinnerte an winterurlaube.

am see war ein bisschen was los, es hatte für das wirklich schlechte wetter noch recht viele menschen, die um den see spazierten.

auf halber strecke fing es an zu regnen und die schneebedeckten wege wurden zu eispfützenlandschaften. am ende waren wir froh, die runde beenden zu können, nass und auch ein bisschen erfroren eierten wir die letzten meter über den tauenden schnee. 

und fuhren weiter zum eigentlichen ziel der reise, der elliesyum-buchhandlung in thalwil. 


dort wurden wir wie schon beim letzten mal sehr nett empfangen und konnten letzte weihnachtseinkäufe erledigen. mein lange zurückliegendes vorleben als buchhändlerin ging ein bisschen mit mir durch und ich gab hoffentlich nicht zu viele ungefragte tipps aus dem nähkästchen. aber ich freu mich halt so über diese buchhandlung, die so anders ist als alle anderen, die ich bisher kenne! nähere auskünfte über das eingekaufte fallen unter das weihnachtsgeheimnis. (naja, bis auf das abtrocknungstüechli und das buch, das ich für mich bestellt hatte.) 

zurück zuhause gab es kaffee und guezli/guetsle (mischung aus schweizer und schwäbischen produkten) und dann verfügte ich mich, wie angedacht, in die küche um nicht so schnell daraus wieder aufzutauchen.

auf dem bild, symbolisch für viele andere arbeitsschritte, das reiben der schokolade für bärentatzenteig. 

am ende hatte ich: eine teig für zitronenplätzchen vorbereitet, die bärentatzen fertig geformt zum trocknen, früchte für das stollenbacken in rum eingelegt, eine portion kokosmakronen verdorben... 

... und fürs abendessen eine grosse portion linsen zubereitet, die wir zu aufgetauten spätzle assen. 

wir spielten noch eine partie azul und schauten zusammen mit der tochter "das schweigende klassenzimmer", dabei schlug ich eine mütze für mich an, denn am morgen hatte ich keine gefunden, die ich schön genug gefunden hatte. 

nach schweizer und deutschen nachrichten (regel: bei prekären lagen immer beides schauen)  ging ich ins bett.

gute nacht, kasimir und alle anderen! 

meine zwölf bilder, die ich aus einem überangebot aussuchen konnte, schicke ich jetzt zu caro, und geh noch ein bisschen schauen, wie andere den tag in bildern festgehalten haben.

 wo wir eigentlich heute gewesen wären: ein haus ohne licht ist nur ein halbes haus.

gelesen: daniela krien, die liebe im ernstfall (nein, das geisterhaus habe ich nicht aufgegeben, aber ich hatte ja schon die leseprobe gelesen und auf dem sofa unten gerade das neu erworbene buch zur hand und da las ich dann einfach mal die ersten beiden kapitel so weg.) 

gesehen: das schweigende klassenzimmer.

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