Montag, 21. Dezember 2020

19. und 20. dezember 2020 - auf und ab

 die adventspost für den 19. und 20. kam am 22. beziehungsweise 23. hier an, aber seht selbst: 

auch susanne hat uns ein paar resten von blumen vom winterspaziergang mitgebracht.

von uta der dazu passende vogel, der sich sicher über die übrig gebliebenen samenstände freut.


wir hatten ein schönes und ruhiges wochenende - andererseits änderte sich hier wieder gerade die nachrichtenlage in sachen corona jeden halben tag. 

am samstag und sonntag haben wir jeweils ausgeschlafen - grosse pläne, oder solche, die an eine bestimmte zeit gebunden wären, haben wir schon seit ein paar wochen nicht mehr. nachdem wir gerade erst die nachricht von der schliessung der gaststätten und läden in unserem kanton so richtig mitbekommen hatten, kam noch eine gute nachricht: die schweizerischen zulassungsbehörde hat den ersten impfstoff geprüft und zugelassen. betont wurde, dass das die weltweit erste zulassung in einem regulären verfahren ist, alle anderen waren notfallzulassungen. ja, kompetitiv, das kann man hier. 

wir gingen nach dem frühstück raus in den garten und machten der restlichen hecke den garaus. jetzt ist das thuja-ungetüm mehr oder weniger besiegt, zwei weitere tonnen sind voll geworden und das jahresziel sozusagen erreicht. leider ging nicht mehr alles geschnittene in die tonnen, also werde ich in der kommenden woche irgendwann noch den rest beseitigen und überhaupt den freigeschnittenen platz aufräumen müssen. dann mache ich auch noch ein foto. 

ich hatte schon früh am morgen einen mohnstollen vorbereitet, den aber über den gartenarbeiten zu backen vergessen. das hatte ihm aber nicht geschadet, er buk während wir zuerst die garage aufräumten und dann duschten. der grosse sohn meldete sich mit einer anfrage nach bauholz und wir luden ihn nebst freundin gleich zum stollenessen ein. anschliessend nahm er auch noch einen grossen schwung holz aus der garage mit, reste vom hochbett, das er und sein bruder in der hohen altbauwohnung in stuttgart bewohnt haben. 

irgendwann gab es noch einen gemütlichen teil des tages, dann kochen (schweinsgulasch mit böhmischem knödel und salat), kaminfeuer, erstellen einer einkaufsliste für die weihnachtswoche bis einschliesslich dem dritten weihnachtsfeiertag, dann den "grinch" als weihnachtsfilm. aber entweder war ich schon sehr, sehr müde oder der film halt doch nicht so spannend, ausserdem konnte ich nicht stricken, weil ich mich am finger geschnitten  hatte und ein pflaster am daumen trug, so dass ich teilweise eingedöst bin. spät am abend erste hinweise auf eine neue, ansteckendere virusvariante in südafrika.

***


da wir am samstag alles auf der liste (ausser weihnachtskarten schreiben) erledigt hatten, konnten wir am sontag nach dem frühstück zu einem spaziergang aufbrechen. wir fuhren mit dem auto ausnahmsweise eine kurze strecke bis zur holzbrücke in baden und starteten dort auf dem kulturweg entlang der limmat. dabei hielten wir uns südlich des flusses bis zum grossen ewz-kraftwerk am stausee in wettingen. dort überquerten wir den fluss und gingen, die flusschlaufen abkürzend wieder zurück nach baden. unterwegs viel wandkunst: 






 zurück zuhause gab es den zweiten teil des mohnstollens und danach diverse telefonate. fürs telefonieren gibt es jetzt hier ein headset, das mit dem mobiltelefon verbunden, auch telefonate übers festnetz ermöglichen sollte, es aber in einem ersten praxistest noch nicht getan hat. nächster versuch: hinaustelefonieren kann ich, beim angerufenwerden müssen wir noch optimieren. ausserdem wurden die weihnachtskarten, die noch mit der post transportiert werden sollen, fertig. 

zum abendessen fritierte sich kai durch die diversen im kühlschrank herumliegenden wurzeln und knollen aus der gemüsegenossenschaft, mit leider weitgehend unbefriedigendem ergebnis: die wässrigen yacons eignen sich nicht für diese zubereitungsart, von den süsskartoffeln hatten wir zu wenig, um den geschmack zu beurteilen, am besten schmecken immer noch pommes aus kartoffeln und zwiebelringe in bierteig. an sich nichts neues. ich wäre ohnehin dafür, anstatt immer neuer versuche mit superfood bei dem zu bleiben, was halt so wächst in unseren breiten. 

später tatort, dann neue nachrichten von der virusvariante, die nun auch in grossbritannien aufgetaucht ist. die schweiz stellt -wie viele andere europäische länder - den flugverkehr  mit dem grossbritannien ein. zeit, sich einen überblick über die lage zu verschaffen. 

gelesen: allende, geisterhaus

gesehen: grinch, tatort.

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