Sonntag, 6. Dezember 2020

5. dezember 2020 - #wmdedgt 12/20

adventspost nr. 5 - von andrea erreichte mich diese hügellandschaft. jedenfalls ist es das, wenn man die karte im querformat anschaut. es lohnt sich, mal auf instagram unter dem #adventspost2020 zu schauen, es sind ja in diesem jahr 11 gruppen zu je 24 postkünstlerinnen und da kommt schon ganz schön viel schönes zusammen!

eigentlich ist der samstag ja ein blogfreier tag und wird immer erst zusammen mit dem sonntag als wochenende am montagmorgen veröffentlicht. aber weil heute frau brüllen wie jeden fünften "was machst du eigentlich den ganzen tag" fragt, mache ich mal eine ausnahme und es gibt den samstag extra.

aufgestanden sind wir extrem spät. ich war zwar früh mal wach, bin dann aber nochmal eingeschlafen und erst gegen neun wach geworden. noch im bett besprachen kai und ich, ob noch etwas eingekauft werden musste, es fehlten nur kleinigkeiten, die kai gleich beim brötchenholen mitbringen konnte. bis das frühstück fertig war, war auch der blogpost vom freitag fertig. 

zwei dinge habe ich gestern, beziehungsweise die ganze woche über schon vergessen zu berichten. erstens sind die beschlossenen verschärfungen der coronamassnahmen, die der bund gestern verkündet hat, für uns quasi nicht spürbar, dürften es aber auch für viele andere nicht sein. und dann noch was erfreuliches: erinnern sie sich noch an die schönen schwimmbadplakate? diese abstimmung ist am vergangenen wochenende zugunsten des schwimmbadkredits ausgegangen. das bad kann also saniert werden, wird weiterhin treffpunkt und sportstätte für jung und alt sein können und viele kinder werden dort noch so gut schwimmen lernen, dass die ertrinkungsfälle nicht zunehmen in einem kanton mit drei flüssen und vielen seen. klammer zu. 

beim gemütlichen frühstücken vervollständigten wir die wochenendpläne und erneuerten die einladung an die beiden söhne nebst freundninnen, am nikolaustag in den garten zu kommen und bei uns punsch und stockbrot zu geniessen und nebenbei die nikolaussäcke abzuholen... 

ich fuhr nach dem frühstück mit dem velo an den alten wohnort, um dort die nachbarin zu besuchen, die einen kleinen, aber exquisiten teeimport betreibt. sie hat das untergeschoss ihres am hang gebauten hauses so eingerichtet, dass es einen kleinen coronakonformen rundgang durch ihr sortiment gibt, mit getrenntem ein- und ausgang. ich deckte mich mit tee für uns und geschenken ein, wir plauderten noch ein bisschen auf abstand. und ich vermisste mal wieder die alte nachbarschaft. 

zurück zuhause bereitete ich das weihnachtskartendrucken vor. wie schon einmal vor ein paar jahren wollen wir die wieder im gelatinedruckverfahren herstellen. zuerst zeigte ich kai, wie das geht und liess ihn dann mal werkeln. beim heraussuchen der druckzutaten war ich über das durcheinander in unserem schubladenschränkchen gestolpert, in dem wir papier, schreib-, mal-, druck- und anderes bastelzubehör von der schere bis zur künstlertusche aufbewahren. zwischendurch gab es mal kaffee - tee hatten wir uns gleich zu anfang gemacht - und guetsle, teilweise geschenkt, teilweise selbst gebacken. danach ging es dann mit drucken und aufräumen weiter. später druckte ich auch noch eine runde. die ergebnisse in diesem jahr sind wesentlich spontaner und wilder als die der vorigen jahre. 

 

kai bereitete, solange ich noch druckte, spätzleteig und salat für das abendessen vor, so dass ich später nur noch das lebergeschnetzelte in viel sosse zubereiten musste, das sich die tochter gewünscht hatte. 

nach dem essen teilten wir uns auf: wir eltern unterstützten den nikolaus nach kräften, die tochter erledigte solange die küche, so dass wir uns anschliessend auf dem sofa trafen, um einen weihnachtsfilm anzuschauen. der samstag fühlte sich extrem faul an und doch haben wir einen schönen stapel karten geschafft. 

gelesen: allende

gesehen: the christmas chronicles 2, ein stückchen von the grinch (den müssen wir uns unbedingt anschauen, das scheint ja nicht nur eine bildungslücke, sondern auch ganz schön absurd zu sein...)


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