Mittwoch, 15. September 2021

14. september 2021 - pläne und überarbeitungen

aufgewacht zu partygeräuschen im garten, das motto war wieder "knack die haselnuss". ich bin immer noch nicht sicher, welches tier oder welche tiere sich hier den bauch vollschlagen, den igel konnten wir ausschliessen, der frisst eher insekten und schnecken und ist aus anatomischen gründen nicht in der lage nüsse zu knacken. und die, die da futtern, können das richtig gut, und dazu noch im akkord.

vormittags dann werkstatt, es geht voran mit dem filzobjekt, allerdings deutlich langsamer als gedacht, aber ich musste nach dem anfilzen der unterseite und dem belegen der oberen hälfte auch erst einen arbeitsrhythmus für das aufsetzen der "stacheln" finden. die erste, mittlere reihe schaffte ich noch, morgen geht es dann hoffentlich ein bisschen fixer. oder ich lege halt eine nachmittagsschicht ein. 

den nachmittag habe ich mit diversen haushalts- und bürodingen verbracht, es war warm trotz einer wolkendecke, die nur ab und zu die sonne durchliess und ich war auch noch einmal schwimmen. morgen soll es regnen, mal sehen, ob ich da den inneren schweinhund noch zum bädle bewegen kann. 

das abendessen bestand aus resten, da wir nur zu zweit sind werden wir in dieser woche mal versuchen, den kühlschrank zu leeren, es sei denn, der backofen wird geliefert, dann wird natürlich gebacken. 

um acht startete mein persönliches gespräch mit der filzkursleiterin, ich war schon ein bisschen aufgeregt, weil alles in fremdsprache, aber es lief dann deutlich besser als gedacht. ich scheine mir nur wirklich etwas ausgesucht zu haben, was nicht einfach zu filzen sein wird. ich dachte es mir schon, denn ich hatte noch nicht wirklich eine gute idee wie ich das ganze anpacken sollte, ausser schritt für schritt in sehr kleinen einheiten. nun sehe ich klarer, man muss ein bisschen anders draufschauen, dann ergeben sich doch noch so etwas wie grosse linien. wir werden sehen, es wird einige versuche brauchen, aber die dann eher nächste woche, wenn ich das komische stacheltier so weit habe, dass ich mir keine grösseren terminsorgen mehr machen muss. terminsorgen übrigens nicht wegen dem auftraggeber, sondern wegen der anderweitigen verwendung der werkstatt als kursraum... 

später versuchte ich noch ein wenig im architekturbuch zu lesen, kam aber nicht wirklich weit. spannend war es zu sehen, wie sich der entwurf von lisbeth sachs zwischen 1939 und dem endgültigen bauprojekt 1950 verändert hat und welche überlegungen da jeweils hineingespielt haben, unter anderem auch die rationierung von zement während des zweiten weltkriegs, was dazu führte, dass teile des theaterbaus nicht in beton sondern mit anderen materialien geplant werden mussten. aber auch die ursprünglich eher organisch gedachte foyersrotunde wurde von entwurf zu entwurf immer geometrischer. auch im hinblick auf mein geplantes filzobjekt interessant.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

deine kommentare sind hier willkommen - ich freue mich über deine gedanken zu meinen texten und bildern!

folgendes musst du aber wissen:
kommentare und profildaten werden an google übermittelt. es ist ebenfalls möglich, anonym zu kommentieren, hier wird nur deine ip-adresse zu meiner sicherheit gespeichert. zur datenverarbeitung und zu deinen widerrufsmöglichkeiten verweise ich dich auf die datenschutzerklärung (link oben im blog).