Sonntag, 16. Februar 2020

15. februar 2020 - rund ist relativ

ein wochenende ohne grosse pläne steht vor der tür, da muss man nicht besonders früh aufstehen. trotzdem habe ich vor dem frühstück bereits am wochenendplätzchen gebloggt und ein wenig im internet herumgelesen.
frühstück, dann familiensitzung, es müssen wieder ein paar dienste getauscht werden, weil ich zwei tage unterwegs bin, ansonsten sieht die woche sehr harmlos aus. anschliessend machen wir noch pläne für den samstag: altglas entsorgen, einkaufen, gartenarbeit (es ist schönes wetter!) - bis es aber so weit ist, habe ich die schublade, in die wir gerade alle post versorgen aussortiert, das abendessen geplant und die rezeptesammlung auf den neuesten stand gebracht.
im garten ist immer noch viel zu tun, aber wir arbeiten uns in kleinen schritten auf den gewünschten zustand zu. kai sägt zuerst die übriggebliebenen stümpfe der kirschlorbeerbäume im mittleren beet ab. die geerbte kettensäge, die kai schon beim vorigen einsatz repariert hat, geht dabei leider vollends in die knie. sie verliert öl und hat eventuell nun genug bäume gefällt. sicherheitshalber nimmt kai das zersägen der stämme sportlich und erledigt es mit der handsäge.
die tochter hat sich dem fegen verschrieben und schafft schubkarrenweise blätter auf den kompost. ausserdem reinigt sie die poolabdeckung von einer feinen sandschicht, die entweder aus der sahara oder von der nahen bäderbaustelle kommt.
ich kontrolliere die überwinterungstöpfe und stelle sie teilweise an geeignetere stellen, ausserdem muss alles, was unter dem dach stand, wieder einmal gegossen werden. ausserdem möchte ich gerne einen kirschlorbeerbaum zu einer kugel formen. das ist aber gar nicht so einfach, denn der busch wurde bisher immer zu einem kubus  geschnitten. relativ nahe unter der "oberfläche" ist er grün, schneidet man aber an einer stelle tiefer, kommt man schnell an dicke äste und es erscheinen kahle stellen. 


das ergebnis meiner bemühungen sieht dann so aus, nicht wirklich rund und überhaupt nicht schön, aber vielleicht hat es ja potential. falls obenrum noch was weg müsste: die grüntonne ist erst ab dienstag wieder aufnahmefähig, aber schicken sie mir gute ratschläge, ich kann bei kirschlorbeer offensichtlich vor allem radikalschnitt. 

gegen vier uhr beenden wir den gartennachmittag, wir haben wieder einiges geschafft, demnächst darf dann der frühling kommen und gnädig alle kahl geschnittenen stellen mit frischem grün bedecken. oder so ähnlich.

es gibt kaffee und vorsorglich eingefrorenen zitronenkuchen, danach ein bisschen zeit zum herumtrödeln. endlich habe ich mich mal an das neue mittwochsmix-thema gewagt, ideen habe ich schon, aber das wollte ich probieren:


tusche tropfen lassen. (eines meiner tuschegläser hat eine pipette, damit geht das richtig klasse)


hier wären also schon mal die tropfen. für die zahl habe ich auch schon eine idee, das wird aber ein wenig aufwändiger werden.

zum abendessen gab es lammnierstück in röstikruste und dazu chinakohlsalat mit orangen. die röstikruste fiel dabei eher breiig aus, wie schon am vortag der kartoffelsalat. was an diesen kartoffeln festkochend sein soll, leuchtet mir nicht ein.

abendprogramm mit tochter: eine runde carcassonne.

gelesen: die fischtreppe (leider aus, ich hoffe, bald kommen die cornwall-bücher von daphne du maurier)



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