Mittwoch, 11. März 2020

10. märz 2020 - federleichter vogel

der vormittag war heute ein wenig gedrängter und eiliger als sonst, da ich mittagessensbesuch erwartete. ein alte tradition aus den zeiten, als wir noch kinder zum mittagessen tauschten, heute besuchen wir uns gegenseitig und das einzige kind, das noch sporadisch mit am essenstisch sitzt ist die tochter.
also frühstück, bloggen, los in die werkstatt (dabei den anhänger nicht vergessen, denn einkaufen geht jetzt wieder gut mit dem elektrovelo!).
in der werkstatt durfte ich einen kleinen auftrag erledigen, das jährliche rüebli für die generalversammlung der gemüsegenossenschaft musste gefilzt werden, symbolischer lohn für ausserordentliches engagement im vergangenen jahr - in rüebliform, weil wir alle unsere leistungen in "rüebli" abrechnen.

danach arbeitete ich noch ein wenig am vogelgefäss, die form stimmt schon ziemlich, alleine es fehlt (mir) noch an stabiltität, der vogel ist so leicht, dass er beim leisesten hauch umfällt.


das inspirierende bild habe ich auch wiedergefunden.im hintergrund der saunahut. es wird noch einen zweiten vogel geben, mit mehr material, mal sehen, ob der dann meinen kriterien genügt.

halb elf machte ich mich schon wieder auf den weg zum einkaufen, das wetter ist denkbar scheusslich, aber immerhin werde ich nicht so klatschnass wie am montag. wocheneinkauf, ausserdem ein paar besorgungen für meine mutter, die ich anfang kommende woche sehen werde.

zuhause koche ich füllung für pastetli, dazu reis, und einen chinakohlsalat mit orangen. die  tochter trifft früher ein als erwartet, sie hat mit ihrer schulklasse eine verhandlung am bezirksgericht besucht und erzählt, was sie erlebt hat. dann kommt der besuch, begrüssung mit corona-gruss, ellbogen an ellbogen, die freundin unterrichtet viele unterschiedliche gruppen und vorsicht ist bekanntlich die mutter der porzellankiste.

gemeinsames essen, austausch von neuigkeiten, deren es aber gar nicht so viele gibt. die familien driften auseinander, nichts dramatischesn, die kinder gehen einfach ihrer wege, es ist aber auch platz für neues.

dann pause, küche aufräumen, mathe mit der tochter, bügeln. kai kommt nach hause, die tochter kocht bratkartoffeln und spiegelei zum abendessen, später schneide ich noch zwei schablonen für die frühlingspost aus dokumentenmappen. dann fernsehen. heute ohne nachrichten, weil ich schon während des bügelns genug news gehört habe.

gelesen: jamaica inn (ich komme da nicht rein, vielleicht ist es auch einfach zu düster)
gehört: alles gesagt mit marc-uwe kling, viel dlf-radioprogramm
gesehen: unterleuten, teil 2 (ich fand den roman ja witzig, aber der fernsehfilm ist irgendwie banal.)

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