Donnerstag, 26. März 2020

25. märz 2020 - posttag!

zur zeit komme ich mit dem datum nicht richtig hinterher, vielleicht ist ihnen das gestern aufgefallen, da stand eine ganze weile der 23. über dem bericht über den 24. (und der videolink hat auch gefehlt, jetzt ist er wieder da.)
ein bisschen ist ja auch jeder tag wie der andere.
ich mache mir morgens immer einen plan, was zu tun ist, und das wird von tag zu tag weniger. dazu war es in den letzten tagen auch noch so windig und kalt trotz sonne, dass man im garten nichts machen konnte. richtig langweilig ist mir aber noch nicht und von kreativer langeweile bin ich auch noch ganz weit entfernt. vielleicht ist auch einfach die ganze situation nicht danach.

der vormittag verging über bloggen, organisationsdingen und arbeiten an der frühlingspost. dazu musste ich erst die schablonen aus der werkstatt holen, um auch noch umschläge und karten zu bedrucken. die tochter buk eine eierschecke, als teil ihrer schulaufgaben sollte sie ein rezept aus der ehemaligen ddr nachkochen oder -backen. die gab es dann zum mittagessen. (also die eierschecke, nicht die ddr und nicht die schulaufgabe.)

danach machten kai und ich einen etwas abgekürzten spaziergang. ich war nämlich anschliessend mit der tochter für den wöchentlichen mathe-checkup verabredet. in mathematik lautete der auftrag der lehrerin lediglich, es sei am dossier (mit übungsaufgaben) weiterzuarbeiten, keine zeitangabe, keine mengenangabe, kein bis wohin sie kommen sollen. na, prost, mahlzeit, den auftrag hatte sie auch schon von uns, bevor die schule einen plan geschickt hat. wenigstens gibt es lösungsseiten, mit denen kontrolliert werden kann. wir besprachen dann ein paar aufgaben, die sie nicht im ersten versuch richtig gelöst hat und die klippen, an denen sie hängen geblieben ist. es geht im wesentlichen um termumformungen und gleichungen, die übungsaufgaben sind aus den vorbereitungsblättern für die kantiabschlussprüfungen und erinnerten mich schon ziemlich an das, was ich mit dem mittleren sohn für die berufsmatur geübt habe.

danach hatte ich quasi frei. die freizeit verbrachte ich mit einem webinar zum coronavirus, das ein medizinischer fachverlag kostenlos zu verfügung gestellt hat, welches sich aber als reichlich wenig informativ herausgestellt hat, weswegen ich es auch nicht verlinke. immerhin habe ich gelernt, dass das coronavirus ursprünglich von fledermäusen stammt.

telefonate mit einem freund aus stuttgart und meiner mutter, beide sind wohlauf.

später widmete ich mich dem kochen mit ein bisschen phantasie, ich bin im haushalt ja diejenige, die die reste verwerten darf und übrig gebliebenes sinnvoll verwendet. also gab es eisbergsalat mit paprikastückchen (vom mittagessen übrig), dazu croutons aus dem merkwürdigen zopf vom wochenende und als zweiten gang leberspätzle in einer gemüsebrühe, die ich mit karotten- und selleriewürfel, lauch und resten vom reis aufgepeppt hatte. zur zufriedenheit der mitbewohner.

die tochter wollte anschliessend videos schneiden, wir schauten noch die schweizer tagesschau und dann zu zweit ein bisschen serie.

was sonst noch so war:


posttag! es kamen sowohl meine vier bestellten, gebrauchten bücher von joan aiken an als auch die erste frühlingspost. gleich der postkünstlerin bescheid gegeben, die sich sehr freute!


und es gibt einen knitalong für ein neues tuch von stephen west, das ich mit einer freundin aus dem glarnerland stricken will. wolle habe ich aus dem vorrat herausgesucht. am 3.april kann es los gehen.

gelesen: paul auster, mr.vertigo
gesehen: sex education




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