Montag, 8. Juni 2020

7. juni 2020 - haus konstruktiv

wie schon gestern erwähnt, war für den sonntag ein museumsbesuch geplant. beim frühstück mussten wir zuerst noch die entscheidung treffen, welches museum es sein sollte. zur auswahl standen das aargauer kunsthaus (dort vor allem die ausstellung von denise bertschi, die sich auf künstlerische art mit dem kolonialismus auseinandersetzt) und das haus konstruktiv, unser erklärtes lieblingsmuseum in zürich.

da wir  den besuch in aarau mit anderen aktivitäten zu koppeln hoffen, die aber an einem sonntag nicht oder nur eingeschränkt möglich sind, entschieden wir uns zuletzt für das haus konstruktiv. auch weil da immer zwei ausstellungen gleichzeitig laufen und eine sicher davon gut ist.

so war es auch dieses mal: während uns die retrospektive zu otto piene nicht wirklich zu packen vermochte, hatten wir viel spass mit den lichtinstallationen von brigitte kowanz.

die österreichische künstlerin beschäftigt sich schon seit vielen jahren mit den verschiedenen funktionen von licht - uns sprach das thema licht als informationsträger am meisten an. viele der kunstwerke arbeiten mit morsecode, den wir in der ausstellung zu entschlüsseln versuchten. (morsealphabet am mobiltelefon nachgeschaut) erstaunlicherweise geht es gar nicht sehr lange, bis man sich einzelne buchstaben merken und immer zügiger texte entschlüsseln kann.

Ausstellungsansicht Museum Haus Konstruktiv, 2020. Foto: Stefan Altenburger. © 2020, ProLitteris, Zürich; Studio Brigitte Kowanz

der kreis auf der linken seite zeigt das morsealphabet, gelesen immer von innen nach aussen, beginnend mit dem a auf der zwölf, fortlaufend im uhrzeigersinn. mit seiner hilfe kann man die botschaft auf der linken seite entziffern.*

Ausstellungsansicht Museum Haus Konstruktiv, 2020. Foto: Stefan Altenburger. © 2020, ProLitteris, Zürich; Studio Brigitte Kowanz

noch eins? schreiben sie mir doch die lösung in die kommentare! es lohnt sich.

wieder zuhause war das wetter immer noch nicht gartentauglich und so hielten wir uns vor allem drinnen auf. die tochter hat das knüpfen von freundschaftbändchen entdeckt und knüpft quasi pausenlos, kai kochte kässpätzle und ich arbeitete am mittwochsmix-thema.

am abend den tatort geschaut, der abgesehen von ein paar wirklich unglaubwürdigen dialogen nicht so schlecht war.

gelesen: die geheimnisse der küche des mittleren westens, j.ryan stradal
gesehen: tatort, lass den mond am himmel stehen (die tochter las zuerst mord anstatt mond, wäre auch nicht abwegiger gewesen.)


*connect the dots

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