Dienstag, 30. Juni 2020

29. juni 2020 - noch so viel zu tun

die tage sind voll gefüllt mit kleinen dingen, die erledigt werden wollen. vielleicht hat das etwas mit den herannahenden zwei wochen ferien zu tun. oder mit der unruhe des schuljahresendes, die wir in diesem jahr so eigentlich gar nicht spüren. jedenfalls war heute genug zu tun.

am morgen regnete es, wie schon die ganze nacht durch und ich erledigte neben dem blogpost gleich noch ein bisschen büroarbeit, mit dem plan, erst nach dem regen loszufahren.
trotzdem fuhr ich dann, wenn auch sehr spät, durch nieselregen in die werkstatt. auch hier gibt es vor den ferien noch genug zu tun. am liebsten würde ich alle aufträge noch vorher abschliessen, aber mindestens zwei werden liegen bleiben müssen. ich konzentriere mich auf den einen, grossen und die vorbereitung auf einen kurstag und einen kinderfilzanlass. noch zweieinhalb sitzfilze zu filzen, dann kann ich den grossen auftrag abgeben.

am mittag wieder das gleiche spiel wie bei der hinfahrt: es regnet, diesmal wie aus kübeln. zum mittag gibt es wieder brot und auflage, auch die tochter kommt tropfnass nach hause.

nach dem mittagessen gehe ich direkt die küchenreinigung an, heute inklusive fensterputzen (diese fliegen!), spülmaschine sauber machen, wasserflaschenreinigung und ersetzen der wasserfilterkartusche. danach bleibt mir gerade noch zeit, ein stück beerenkuchen zu essen, dann mache ich mich mit dem velo auf den weg zwei ortschaften weiter, wo ich zu einem treffen in einem noch entstehenden kreativcafé verabredet bin. holla, die waldfee, das sind mal räumlichkeiten! platz ohne ende, diverse nebenräume und eine grosse fensterfront zur strasse hin. wir verabreden für den anfang zwei ferienfilzkurse: einen für kinder und einen für tandems (elternteil mit kind). ich freue mich, mal in einer anderen ecke kurse anbieten zu können - aber auch hier wieder arbeit: ich werde die kursausschreibungen erstellen und muster der kursinhalte zum ausstellen im schaufenster bereit machen müssen. und zwar noch vor den ferien.

vor der rückfahrt kaufe ich noch schnell fürs abendessen ein. und geniesse dann die fahrt über die limmat und die abendlichen felder. es windet, aber der wind hat auch die letzten regenwolken vertrieben und so kann ich, während kai das abendessen zubereitet, noch eine runde schwimmen.

zum abendessen gibt es tomate mit mozzarella und basilikum. und danach endlich mal wieder eine familiensitzung, in der wir koch- und waschdienste für die restliche woche verteilen.

für die zwei wochen ferien haben wir noch keine pläne, die tochter hat ferien, kai hat frei und ich werde nicht in die werkstatt gehen und keine kurse geben, mit einer kleinen ausnahme: einen vormittag habe ich für eine ferienfreizeit der kirche reserviert, da werde ich mit den kindern schnüre filzen.

dass wir im sommer nicht wegfahren ist nicht etwa eine folge der corona-pandemie, sondern war schon länger geplant. nur wären wir, wenn alles nach plan gelaufen wäre, eben schon im frühjahr zwei wochen und ein paar tage verreist gewesen, die reise nach cornwall, die dann ja bekanntlich nicht stattfinden konnte. garten und bädle geniessen, das wäre so unsere vorstellung gewesen für den sommer, nun machen wir das unfreiwillig-freiwillig ja schon längere zeit und ich könnte das zwar auch noch länger tun, aber in anbetracht der vielen, vielen wochen, die wir nun schon zuhause verbringen, kommen mir die zwei wochen ferien lächerlich kurz vor. lohnt es sich überhaupt, dafür pläne zu schmieden? oder wollen wir mal planlos vor uns hinurlauben? was können wir überhaupt unternehmen ohne auf all zu grosse menschenansammlungen zu treffen? danach ist mir nämlich, angesichts der covid19-fallzahlen in der schweiz, über deren raschen anstieg sich sogar der innenminister wundert, so gar nicht. man wird sehen. und wandern. wandern werden wir wohl auf jeden fall.

gelesen: daniel kehlmann, tyll
gehört: meine podcastliste der reihe nach durch.
gesehen: shtisel




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