Donnerstag, 16. Januar 2020

15. januar 2020 - eichhörnchen im baum

nach einer eher mühsamen nacht - die rippe tut im liegen und beim umdrehen im bett am meisten weh - das übliche: frühstück, bloggen, aufbruch in die werkstatt. vorher aber habe ich noch durch das grosse wohnzimmerfenster ein eichhörnchen auf einem der grossen bäume am anderen ende des gartens beobachtet.

in der werkstatt vorbereitungen für den nachmittäglichen kinderfilzkurs, es gibt zwar nicht viel material vorzubereiten, aber  dafür muss ich ein paar tricks mit der spielschnur lernen, um sie später an die kinder weiterzugeben.

zum mittagessen nach hause, es gibt diverse reste mit halloumi. danach noch eine kleine sofapause, dann aufbruch zum kinderfilznachmittag, unterwegs hole ich noch den anhänger in der werkstatt ab und bin überraschend früh schon in ennetbaden an der primarschule. es bleibt mir also zeit, gemütlich meine sachen auszupacken, noch einen kleinen schwatz mit der tw-lehrerin zu halten und dann die kinder entspannt zu begrüssen. heute kommen nur sechs kinder, eines davon, eine erstklässlerin, wird dazu noch von ihrer mutter begleitet. mit ein paar grösseren kindern, die schon oft gefilzt haben, geht es dann ganz fix mit dem schnüre filzen. einige schaffen drei schnüre, andere nur eineinhalb, aber alle haben viel spass dabei. zwischendurch gibt es immer wieder spielrunden, mit den spielen im tw-zimmer, aber je länger und je mehr schnüre fertig werden, desto öfter auch mit den spielschnüren. am ende können alle den zug und die anfänge des gegenseitigen abnehmens der schnüre. ich bin wieder einmal überrascht, wie ungeschickt die kinder am anfang mit ihren händen sind und wie schnell sie die fadenspiele dann lernen. nach dem gemeinsamen aufräumen kann ich pünktlich um vier das zimmer den putzdamen überlassen, zwei mütter haben die stühle noch auf die tische gestellt, dafür bin ich heute besonders dankbar.

nach einem kleinen abstecher in die werkstatt, um dort gleich die handtücher und anderen geräte zu trocknen aufzuhängen(wir haben heute nur mit ganz wenig spülmittel im wasser gearbeitet und so müssen die handtücher nicht gewaschen werden) bin ich schon um halb fünf zuhause.

zeitungslesen auf dem sofa, so kaputt war ich schon lange nicht mehr von einem kinderfilznachmittag, der gleichzeitig auch noch so entspannt verlaufen ist. mehr wird es dann auch nicht mehr, die tochter bäckt aus den resten vom sonntag (die füllung!) eine wähe, die  sehr lecker schmeckt und am ende landen kai und ich für zwei folgen anne auf dem sofa. wir haben eventuell eine anschlussserie, da müssen wir nicht mehr so mit den einzelnen folgen sparen.

gehört: lage der nation zu ende
gelesen:
- den jahresrückblick der zeit vom dezember, aus versehen aus dem zeitungskorb gefischt, aber dann doch ganz spannend gefunden
- einen artikel in der taz zum thema klimaschutz im alltag - margarete moulin stellt fest:
stellt man das konsumverhalten von freunden in frage, kommt das einem tabubruch gleich. .... man möchte also einfach alternativen und lösungsansätze konsumieren...
 ergänzend fielen mir die leute ein, die für ihren veränderten konsum (kaufen jetzt bio und fair und lokal) gelobt werden wollen, aber nicht sehen, dass vor allem darauf ankommt, weniger zu konsumieren.

 gesehen: anne with an e




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