Dienstag, 21. Januar 2020

20.januar 2020 - warum räumliches vorstellungsvermögen nicht unweiblich ist

früh aufgewacht, zeit um den heutigen kurs noch einmal in gedanken durchzugehen. gefrühstückt, gebloggt, die anderen familienmitglieder verabschiedet, mein mittagessen und noch ein paar utensilien zusammengesucht und dann doch mit dem velo in die werkstatt gestartet, obwohl ich das zuerst nicht so geplant hatte.

dort hatte ich dann noch ein bisschen zeit, alles schön herzurichten, bevor die beiden kursteilnehmerinnen nacheinander eintrafen. wie meist klagen, dass der raum schlecht zu finden sei, später stellte sich dann auch noch heraus, dass die website zur zeit nicht funktioniert, so dass das schöne plänchen nicht abrufbar war. gnagnagna.
trotzdem dann ein guter start, abgesehen von totaler irritation über die erste aufgabe, nämlich einen würfel aus papier zu flechten. für viele kursteilnehmerinnen ist dieser einstieg schwierig, aber für mich ist es wichtig so zu beginnen, weil nur so (zumindest ist mir noch nichts besseres eingefallen) klar wird, wie sich ein flechtwürfel zusammensetzt. glücklicherweise sind die meisten dann später im kurs froh, dass sie sich so intensiv mit diesem thema auseinandergesetzt haben. schlecht umgehen kann ich mit äusserungen, dass räumliches vorstellungsvermögen, zahlen, rechnen und überhaupt die eher technische seite des filzens eine männliche domäne sei. abgesehen davon, dass das ohnehin quatsch ist, stellen damit auch die meisten filzerinnen ihr licht unter den scheffel, da es ohne dieses räumliche vorstellungsvermögen eben nicht geht, auch nicht, wenn die gefilzten objekte rund sind und nach gefühl gefilzt werden.
der zweite konzentrationsmoment nach der mittagspause wird dann schon eher genossen: endlich entsteht der erste würfel. die ergebnisse können sich sehen lassen, beide behälter sind auf anhieb gelungen, was auch nicht selbstverständlich ist. um halb vier dann noch der ausblick auf einen ersten eigenen entwurf, nun können sich die beiden über nacht überlegen, was sie morgen machen wollen.

kurz nach vier verlasse ich die werkstatt und radle nach hause, ein bisschen wäsche abhängen, in der küche das chaos beseitigen, das die tochter gebeichtet hat. (eine offene tomatensuppentüte hat ihren inhalt in der gewürzschublade verteilt. die suppentüten passen aber eigentlich auch nicht in die schublade und bleiben deshalb beim öffnen immer hängen, die werden in zukunft einen anderen platz haben müssen. über mittag hatte die tochter zeit zum suppenkochen, musste dann aber auch wieder in die schule und hat das schubladenchaosbeseitigen auf den abend verschoben, war dann aber ganz froh, dass sie um halb sechs schon eine frisch geputzte schublade vorgefunden hat.)

abendessen kochen (nudeln mit linsenbolognese und nüsslisalat). während kai und die tochter die küche erledigen schreibe ich mit ihrer hilfe eine mail auf französisch, die bestellte cd-rom mit den skizzenbüchern von vera molnar lässt mittlerweile seit 14 tagen auf sich warten und ich möchte da mal nachhaken, bevor ich mir via paypal das geld zurückhole. eigentlich will ich nämlich die cd-rom haben! ausserdem mit fernschriftlicher hilfe des sohns die website repariert, das plänli ist also wieder zu sehen. ein bisschen ist die seite ein mimöschen, das bei fehlenden informationen nicht nur mimimi macht, sondern einfach den dienst einstellt.

abend auf dem sofa, irgendwann kommt auch noch der sohn nach hause und verspricht gründliches abhilfe in sachen website und teilt uns seinen ungefähren umzugsplan mit.

gesehen: die letzte folge anne with an e, heutejournal




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