Samstag, 11. Juli 2020

10. juli 2020 - in der hintersten ecke im schatten lässt es sich aushalten

der tag begann mit frühstück mit dem mittleren sohn im garten um acht. kai hatte dafür brötchen geholt und wir sassen wegen mehr platz quasi schon frühmorgens unter der pergola.
der sohn wurde anschliessend zum bahnhof gebracht, da in seinem garten immer noch grössere schutt- und kiesberge zu bekommen sind, die kai und die tochter dort abholen wollten, damit sie erstens dort weg sind und zweitens bei uns der wegverbesserung zugeführt werden können.
ich begann derweil mit der wöchentlichen putzrunde, kai beschloss nach der rückkehr sich gerade direkt wieder dem wegbau zu widmen und so erledigten die tochter und ich den restlichen putzdurchgang durch bäder und mit staubsaugen. wegen gutem wetter und sowieso ja überwiegend zuhause haben wir nicht nur gerade noch rechtzeitig vor der ersten wirklich warmen nacht die betten ausgetauscht, sondern auch kissen, decken und alles andere aus dem betten gewaschen. kleiner denkfehler: ohne tumbler bekommen wir die kissen auch bei schönstem wetter nicht mehr in einem tag trocken. aber wir haben ja noch die gästekissen.
kurz nach mittag war ich fertig, die tochter zog sich zum nachholen des nachtschlafs zurück und ich bot kai an, für die pause affogato al caffé im hintersten teil des gartens im schatten zu servieren. das zog sich dann noch ein bisschen in die länge, weil zuerst nur noch dieser eine stein und dann doch auch noch der andere und auch noch ein bisschen material  versorgt werden mussten, aber irgendwann sassen wir dann dort:


das bild ist allerdings sehr viel später entstanden, weil ich mich den ganzen tag von dort nicht mehr wegbewegt (ausser zum wassernachschub holen) und gelesen habe. gegen vier eine vage ahnung, dass der nachmittag auch nicht endlos sein würde, obwohl ich zwischendurch viel zeit zum in die bäume schauen hatte und schnell noch eine schwimmrunde eingeschoben.
dann nochmal kaffee. schon während des schwimmens hatte es rundherum zugezogen und war windig geworden, wir räumten anschliessend also den garten auf und machten uns kurz nach sechs mit dem fahrrad auf den weg ins lokal, wo wir zum abendessen reserviert hatten.

unterwegs kamen wir an einem versuchsfeld zum reisanbau im aargau vorbei:


das wasser kommt direkt aus der aare und mittlerweile wird so viel reis angebaut, dass man ihn sogar kaufen kann. und ich kann ihnen hier mal den "schweizerbauer" verlinken (siehe oben).

in der kurve in unterwindisch sassen wir für einmal suboptimal an der hauswand (ich hätte mir einen luftigeren tisch vorstellen können nach 8 kilometer velostrecke an einem warmen sommerspätnachmittag) aber das essen war wie immer superlecker. gekocht wird dort vegetarisch und mit lokalem fleischangebot (ich sag nur: wasserbüffel!) und vor allem mit sehr viel leckerem gemüse. der garten war trotz des frühen abends gut besetzt, aber das essen kam fast ein bisschen zu schnell. wir sassen dann doch bis nach acht und radelten auf der gleichen strecke wieder nach hause wie wir gekommen waren, brauchten aber bergauf deutlich länger und es war noch drückender geworden. kurz vor zuhause fielen erste sehr grosse regentropfen aber es blieb  noch eine weile trocken.
zuhause machte ich noch ein getränkeexperiment und mischte meine kalten ingweraufguss nicht nur mit zitronen- und limettensaft, sondern hälftig noch mit einem eiskalten bier, was ein sehr leckeres panaché ergab. irgendwas mit ingwer geht immer, gestern beim freiluftkino ingwercider, heute zum znacht ingwerlimo (zu süss) und jetzt eben zum abkühlen ingwerpanaché.

früh zu bett, aber dann doch nicht mehr viel gelesen: joan aiken, anderland.

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