Freitag, 24. Juli 2020

23. juli 2020 - reisetag

morgens früh mit kai aufgestanden, der ausnahmsweise ins büro reisen musste. so hatte ich vor der abfahrt zu meiner mutter noch zeit zum bloggen  (schon wieder fertig mit den guten vorsätzen), blumengiessen, sachen packen. zum abspülen und aufräumen kam ich nur noch teilweise, aber es ist wirklich nur noch sehr wenig in der küche zu tun gewesen, das kai sowieso am abend erledigen wollte.

die tochter erledigte noch wäsche, ich dachte sogar ans deutsche leergut und die leere co2-patrone und pünktlich um neun sassen wir im auto und starteten in richtung alte heimat. bereits vor der grenze umfuhren wir zwei baustellen und danach wurde es kaum besser. gefühlt wird an jedem autobahnkilometer gebaut - immerhin die baubranche scheint keine corona-krise zu kennen. so brauchten wir wieder die üblichen dreieinhalb stunden fahrtzeit, mit zwei kleinen pausen. beim ersten stopp zum brezelkaufen traf ich tatsächlich die bekannte, der wir neulich beim abendessen stuttgart als reiseziel gepriesen hatten, was für ein lustiger zufall! als unterwegs im radio die heutige schaustelledemo in stuttgart angekündigt wurde, hatten wir ein bisschen mitleid mit den von uns in die landeshauptstadt geschickten...
 
den nachmittag verbrachten wir mit kaffeetrinken und kuchenessen, auf dem balkon sitzen und mit kleineren reparaturerledigungen im haushalt meiner mutter. pläne für die nächsten beiden tage gibt es auch schon. am abend aktivierte ich die deutsche corona-warn-app, die ich schon zuhause in der schweiz herunterladen konnte. für die aktivierung musste ich die schweizer app deaktivieren, ich trage also gerade auch zu den fallenden zahlen bei den aktivierten swiss-covid-apps bei. seit dem deaktivieren bekomme ich nun regelmässig die warnung, dass die schweizer app nicht funktioniere. für mich logisch, für andere vielleicht nervig und ein grund, die app ganz zu deinstallieren? die deutsche warn-app stellt mir übrigens eine täglich aktualisierte risiko-ermittlung in aussicht, wenn ich sie lange genug installiert habe.

zum abendessen wurden die tochter und ich mit hühnerschlegeln mit gemüse und kartoffeln bekocht, danach gab es eis, wir erledigten im tausch die küche und sassen später noch eine weile auf dem balkon, der in diesem jahr mit viel selbstgezogenem zum corona-balkon deklariert wurde. im dorf spielte eine band, wir hatten also auch noch live-musik bis wir kurz nach zehn ins bett gingen.

gehört: viel radio von mässiger qualität, das die tochter und mich zu augenrollen veranlasste.





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